Freitag, 16. September 2016

Kardinal Schönborns Lügen

 

 

Kontakt:

tfirst@gmx.at

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Ich begrüße Sie als Besucher/in meines Blogs.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



 

 

 

 


 

 

 


 



 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

Mein Name ist Franz Alois Michael Tfirst (Michael wurde mein Rufname) und ich bin der Gründer der Kunstrichtung „Kath.art“. Ich wurde am 10. März 1956 in Waidhofen a. d. Ybbs (NÖ) als Franz Alois Michael Gugler geboren. Ich war bereits ab meinem 6. Lebensjahr in der Malklasse von Frau Prof. Matejka Felden (Akademieprofessorin und Gründerin der Wiener Kunstschule). Nur wegen meiner "Bastardabstammung" wurde ich in meiner Kinder- und Jugendzeit ein Missbrauchsopfer von hochgradig sexuell gestörten Angehörigen des katholischen Klerus. Die Kunstrichtung Kath.art (abgeleitet von catholic art) gründete ich aus einer Notwendigkeit heraus und deswegen wird sie auch nachhaltig Bestand haben.

 

 

 

 

 

Von 1974 bis 1979 war ich Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig (Groers Heimatkloster).


   

 

 

Am Donnerstag, den15.09.2016, las ich in der Online - Kathpress folgenden Artikel mit dem Titel: „Vor 30 Jahren wurde Hans Hermann Groer Erzbischof von Wien“  (ich zitiere daraus den ersten Absatz):


 

 

 


Vor 30 Jahren, am 14. September 1986, wurde Hans Hermann Groer zum Erzbischof von Wien geweiht. Die neunjährige Amtszeit des Kardinals war von vielen innerkirchlichen Turbulenzen geprägt und gipfelten schließlich in der "Causa Groer", nachdem im März 1995 schwere Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs gegenüber dem Kardinal aus seiner Zeit als Präfekt und Lehrer am Knabenseminar in Hollabrunn öffentlich wurden. Der Kardinal schwieg jedoch eisern zu allen Vorwürfen. Kardinal Christoph Schönborn, Groers Nachfolger, äußerte sich in der aktuellen Ausgabe der Wiener Kirchenzeitung "Der Sonntag" über jene Zeit und sprach davon, dass Groers Schweigen eine "schwere Belastung" gewesen sei (Ende des ersten Absatzes aus dem Artikel).









 

Dazu: Groer wurde von der Kirchenleitung selbst zum Schweigen verpflichtet. Es hat etliche Aktionen seitens der Kirchenführung gegeben, die nur zum Ziel hatten, dass nicht alles über Groers Sauereien an die Öffentlichkeit dringen soll. Groer wurde mittels mehreren vorgelegten Erklärungen, die er auch zu unterzeichnen hatte, zum Schweigen verpflichtet.




Der ehemalige Herausgeber der Furche, Heinz Nußbaumer, berichtete, dass er eine Erklärung im Namen Groërs entwerfen solle: Der Apostolische Nuntius – Roms Vertreter in Österreich – hatte zum Jahresbeginn 1998 Herrn Nußbaumer zum Mittagessen geladen (Dinner für Zwei). Was er ihm dort anvertraute, war hochinteressant: Kardinal Groër (seit 1985 von Missbrauchsvorwürfen bedrängt) verweigere „trotz höchster Bitten“ jede öffentliche Klarstellung. Groër fühle sich „als Märtyrer“; wolle „sein Kreuz verinnerlichen“ – und weiter konsequent schweigen. Das aber sei nicht möglich. Der Nuntius holte Notizblock und Schreibzeug – und bat ihn, auf der Stelle eine „Groër-Erklärung“ zu entwerfen. Er wolle, sagte er, Nußbaumer zum Nachdenken auch gerne ein wenig alleine lassen. Mutig versuchte Nußbaumer, mit seinem journalistischen Ethos dagegen zu halten: Um eine Erklärung formulieren zu können, müsse er doch die Fakten kennen. Müsse wissen, was da wirklich an Schuld und Versagen war – oder eben nicht war. „Ach“, meinte der Nuntius und klopfte ihm freundschaftlich auf die Schulter, „ach, schreiben Sie einfach – ganz unabhängig von Fakten. Schreiben Sie einfach. Bitte!“ (Soweit die Erzählung von Heinz Nußbaumer.)

 

 

 

Soweit ich Groer von Göttweig her kannte und einschätzte, war ich immer der Meinung, dass er sich über seine Veranlagung, Prägung und die sexuellen Missbräuche öffentlich bekannt hätte. Er wurde aber daran gehindert, weil sonst die jahrzehntelange, kircheninterne Vertuschung aufgeflogen wäre. Es war bis in den Vatikan seit den 1970er Jahren bekannt, dass Groer Missbrauchstäter war. Kardinal König wollte den jungen Göttweiger Abt Clemens Lashofer als seinen Nachfolger aufbauen, doch Lashofer wollte nicht "vom Berg" (Göttweig) herunter, das sagte er auch öfters. So schlug Lashofer Mitte der 1970er Jahre im Vatikan und auch seinem Freund, dem damaligen Erzbischof von München Freising Dr. Ratzinger und Kardinal König in Wien vor, dass Pater Herrmann Groer Kardinal Königs Nachfolger werden soll. Groer, ein bekenndener und aktiver Marienverehrer, also einer, der sich voll dem Marienkult verschrieben hat, wäre doch der beste Anwärter um Erzbischof von Wien zu werden. Dann sagte ich Mitte der 1970er Jahre zu Abt Clemens Lashofer, dass Groer sexuell abnorm ist und was ich nicht ahnte war, dass ich damit die allergrößte Vertuschungsaktion der Kirche auslösen sollte. Wie gesagt, Lashofer wollte nicht Erzbischof von Wien werden und die Nachfogemaschinerie für Groer lief auch schon. Also begann man damit, dass vermeintliche Groeropfer nur Irre seien. Diejenigen Göttweiger Mönche, die damals schon wegen Groers Übergriffe ins Irrenhaus kamen, wurden von stiftsbefreundeten Psychiatern als hysterisch und extrem überreagierend dargestellt. Es wurde seitens der Medizin mit allen Mitteln versucht, die Schuld für das Verhalten von Groeropfern in deren Elternhaus zu suchen oder bei den Vorfahren. Knaben aus einem zerütteten oder geschiedenen Elternhaus waren Groer immer am liebsten, gelten doch solche Kinder als völlig unglaubwürdig, falls sie etwas aussagen sollten............

 



Zu Schönborn:



Im Jänner 2004 (lange vor einer Klasnik-Komission) unterschrieb ich im erzbischöflichen Palais einen Schweigeldvertrag mit folgendem Wortlaut: „Herr Tfirst erhält ohne Anerkennung einer diesbezüglichen Rechtspflicht durch die Erzdiözese Wien einen Betrag von € 3.700,- ausbezahlt. Dieser Betrag wird zur Abgeltung aller Ansprüche aus allen möglichen Rechtstiteln im Zusammenhang mit den von Herrn Tfirst beschriebenen Tatbeständen des sexuellen Missbrauchs und der sexuellen Belästigung durch Priester oder haupt- oder ehrenamtliche Mitarbeiter der römisch- katholischen Kirche geleistet und angenommen. Herr Tfirst erklärt, in Hinkunft keinerlei Forderungen aus dem Sachverhalt gegen Einrichtungen der römisch-katholischen Kirche, deren Mitarbeiter oder Repräsentanten zu erheben und verpflichtet sich, diese von ihm geschilderten Vorkommnisse auch nicht Dritten gegenüber oder in einer für Dritten wahrnehmbarer Weise zu erwähnen, insbesondere zu veröffentlichen."


 


Nachdem ich diesen Schweigegeldvertrag unterschrieben habe, eruierte ich zu meinem Erstaunen, dass Kardinal Schönborn schon etliche andere Missbrauchsopfer davor solche Schweigegeldverträge unterschreiben ließ. Das ist für eine auf Moral pochende Kirche extrem unmoralisch und dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert. Beschwerten sich Opfer, wurden diesen auf hinterhältigste Weise mittels menschenverachtenden Explorationsgutachten einfach Psychowertigkeit unterstellt (Bespiele vorhanden).



Kardinal Schönborn gab seinerzeit auch folgende menschenverachtende Anweisung:



„Mundtot machen ist auch totmachen“, erklärt die renommierte Psychotherapeutin Rotraud Perner, die in ihrer Funktion als Juristin selbst bei einer kirchlichen Ombudsstelle tätig war: „Ich erinnere mich noch gut, wie wir angehalten wurden, möglichst schnell Zustimmungen zu Mini-Abgeltungen zu erlangen.“



Ich war von 1974 – 1979 Kandidat des Benediktinerstiftes Göttweig. 




Wegen dem Massenmissbrauchstäter Groer (dem späteren Kardinal) machte ich im Stift zwei Selbstmordversuche (Göttweig war Groers Heimatkloster). Ich sprang von einem Stiftsturm in die Tiefe. 




Jahre später, man könnte fast sagen mich nachahmend, sprangen weitere Mönche vom Turm in die Tiefe. Einer überlebte seinen Sprung nicht.



Nach meinem Sprung aus dem Turmzimmer (wegen Groer) des Stiftes Göttweig ging ich zu Weihbischof Krätzl. Das war 1979.



Darauf startete Weihbischof Kuntner mit ersten (jahrelangen) innerkirchlichen Untersuchungen gegen Groer.



Zu meinem Erstaunen wurde Groer fast 10 Jahre später dennoch zum Kardinal ernannt. Jahre später sprach ich Weihbischof Krätzl auf das damalige persönliche Gespräch an, er verneinte, dass dieses je stattgefunden habe und dass er mich nicht kenne.



Factum ist, dass es diese langen Untersuchungen Anfang der 1980er Jahre gegen Groer gab. 

 

 

Und dann sagt Schönborn 15 Jahre später, der arme Groer wird nur verleumdet.


 

Zu Göttweig: Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer.


 

Zu meinem Sprung aus dem Turmzimmer: Da ich danach meinem noch irgendwie hatschen konnte, wurde ich sofort (schwer verletzt) rausgeschmissen. Und ab da an wurde auch hinter meinem Rücken verbreitet, man kennt mich nicht in Göttweig, ich war nie dort. Ca. 50 meist mehrtägige Aufenthalte innerhalb von 5 Jahren sollten so seitens des Stiftes ausgelöscht werden, damit ich Groer nicht schade. 

 

 

Meine vielen Aufenthalte im Stift sind also hinter meinem Rücken überall in Abrede gestellt worden, als habe es mich in Verbindung mit dem Stift Göttweig nie gegeben. Das war eine Strategie des Stiftes. Lange konnte ich mir nicht erklären, warum ich von vielen Personen, denen ich von meinen Selbstmordversuchen, die ich wegen Groer im Stift Göttweig machte, erzählte, als Lügner abgetan wurde. Erst viele, viele Jahre später wurde mir das klar, diejenigen, die sich im Stift über mich erkundigten, bekamen immer zur Antwort, dass ich niemals dort gewesen sei, ja um Groer nicht zu schaden.

 

 

Aber nicht alle Göttweiger schlossen sich dem kollektiven Lügen (klösterliches Schweigegelöbnis) an. Ich sprach damals mit vielen Leuten darüber, auch mit Kirchenoberen der Erzdiözese Wien und mit Redakteuren. Doch für die Medienleute war das noch nicht interessant, denn Groer war damals nur ein unbekannter Religionslehrer.



Herr Ing. Josef Hartmann machte 1995 öffentlich, was er aus der Sicht als Knabenseminarist in Hollabrunn mit Groer erlebte. Ich sagte schon 1975 als Kandidat im Benediktinerstift Göttweig zu Abt Lashofer, dass Groer sexuell abnorm veranlagt ist.

 


Ein ehemaliger Schulkollege von mir aus dem Priesterseminar in Horn war Nicola Abrahamowicz, er trat ins Stift Göttweig ein und nahm den Ordensnamen Johannes Paul an. Er bestätigte mir 2008 (von mir dazu völlig unaufgefordert) zufällig in einem Mail, dass er sich erinnern kann, wie ich ihm damals vom Sprung aus dem Göttweiger Turmzimmer erzählte. Ich habe das übrigens damals fast allen meinen Bekannten erzählt. In dem Mail berichtete mein ehemaliger Schulkollege auch, wie er Pater Hermann (das ist Groer) im Stift Göttweig persönlich kennen gelernt hat.



Das immer alle Buben lustvolle Abtätscheln von Pater Hermann Groer habe ich einmal sogar vor allen im Stift Göttweig zum Thema gemacht, und nach einigen Gläsern Prälatenwein beschimpfte ich ihn und diverse andere Göttweiger als „schwule Hunde“. Eine durch mich daraufhin kurz aufflammende Diskussion wurde aber im Keim durch folgende Aktion erstickt, nachdem ein Göttweiger Mitbruder, es war Pater Martin, ein Schwarzweißfoto vom damals noch sehr jungen Abt Clemens Lashofer herumzeigte, weil er es komischerweise bei sich trug und welches den Abt bei einem Faschingsfest im Alter von 15 Jahren als Mädchen verkleidet und mit langen Zöpfen zeigte. Abt Clemens Lashofer zog eine hochrote Gesichtsfarbe auf und es war das erste Mal, dass ich ihn richtig wütend erlebte. Pater Martin Boz war damals der persönliche Sekretär von Abt Lashofer.



Frater Josef (ehemaliger Tischler) ein Göttweiger Benediktiner fuhr mich mit seinem VW Käfer 1975 einmal von Göttweig nach Hollabrunn. Abt Lashofer wollte, dass ich von Horn nach Hollabrunn zu Groer ins Aufbaugymnasium wechsle. 

 

 

Zugleich sollte Groer auf Wunsch von Abt Lashofer mein Beichtvater werden. 

 

 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist..... mit Frater Josef habe ich damals im Stift Göttweig darüber gesprochen, was Zirkuspater Schönig mit mir 1972 so während eines Beichtgesprächs in Wien machte, darauf entgegnete Frater Josef, dass Groer auch während des Beichtgesprächs aufdringlich wird.......und kurze Zeit später wollte es Groer auf diese Art wirklich auch schon bei mir versuchen, allerdings noch nicht im Umfeld eines Beichtgesprächs, sondern während eines längeren Vieraugengesprächs, wo er einiges über mein Elternhaus wissen wollte, denn ich sollte auf Abt Clemens Lashofers Wunsch vom Aufbaugymnasium Horn in das damals von Groer neu gegründete Aufbaugymnasium Hollabrunn wechseln..... 

 

 

Seine während ca. den gut über eine Stunde andauerndem Gespräch mit mir permanenten Kniehineindrücken war echt arg. Eine Stunde lang immer wieder und immer wieder. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.



Pater Udo Fischer ist ein Göttweiger Benediktiner und er war auch ein Opfer von Groer. Als ich 1974 Kandidat des Stiftes wurde hatte er als Frater Udo sein Novizenzimmer ebenerdig im Gang nahe der Treppe zum Rekreationszimmer. Sein Nebenzimmer war vom Novizen Frater Clemens bewohnt.


  

 

Dieser hatte als Novize den Namen des Abtes annehmen müssen, weil es Brauch ist, dass der Erste, der unter einem Abt eintritt, immer dessen Namen annimmt. Frater Clemens war der erste Novize von Abt Clemens Lashofer und ich war der erste Kandidat von Abt Lashofer.

  


 

Auf jeden Fall war Frater Clemens der erste, der wegen dem PÄDOHOMOMITBRUDER Groer wieder austrat, als dieser 1975 ins Stift eintrat und ich glaube, dann hat Frater Clemens mit  dem Medizinstudium begonnen. Frater Clemens war auch mit Pater Andreas befreundet, der damals Stiftspfarrer war. Abt Clemens Lashofer ermöglichte Pater Andreas, der unehelich einige Kinder in Krems hatte, einen Hauskauf auf Stiftskosten, dass er sich eine neue Existenz gründen konnte.


    

 

Frater Udo kam selten ins Stift, er studierte (ich glaube an der Wiener Universität) noch Theologie. Der damalige Frater Markus (jetzt Pater Markus) hatte ebenfalls dort sein Zimmer. Auch er war selten im Stift, da er ebenfalls Theologie studierte, aber in Salzburg. Ich besuchte ihn 1975 einmal im Benediktkolleg in Salzburg um zu sehen, wo ich nach der Matura hinkommen würde, wenn ich als eingetretener Göttweiger Benediktiner Theologie studieren werde, denn fast alle Benediktiner Österreich studieren, bis auf wenige Ausnahmen in Salzburg Theologie. 

 

 

Als 1975 / 1976 einige Hollabrunner Schüler von Groer als Novizen in Göttweig eintraten (Frater Josef, Frater Columban, Frater Matthias usw.) musste Frater Udo, Frater Markus und Frater Clemens ihre Novizenzimmer für diese Groer Gefolgschaft freigeben. Pater Ildefons, die Vorhut von Groers Gefolgschaft, nahm sich speziell all der Groerleute im Stift an......



Ich durfte auch damals mehrmals mit den Groernovizen am Novizenunterricht teilnehmen (obwohl ich nur Kandidat war), den Pater Berthold (Novizenmeister) meist in seinem privaten Zimmer abhielt. Das Zimmer ganz am Ende des oberen Ganges in der Klausur, neben dem Badewannenwaschraum. Pater Berthold rauchte während dem Novizenunterricht eine Unmenge an Camel oder HB Zigaretten. Angeblich hatte er irgendeine Krankheit mit den Knochen. Er hatte sehr verkrümmte Finger, die ihm beim Kettenrauchen nicht recht dienbar waren, sodass alles rund um ihm immer voller Zigarettenasche war, auch sein Habbit war voller Asche.



Ich habe mich im Jahr 1998, vor Beginn der päpstlichen Visitation im Stift wegen Groer, beim damaligen Sprecher des Stiftes, Frater Koloman Hirsch, telefonisch gemeldet, dass ich ebenfalls als Zeuge und Betroffener bei der Visitation aussagen will. Er versprach mich zu verständigen, damit ich kommen kann. Er hat sich nicht gemeldet......und aus den Medien entnahm ich einige Tage später, dass die Visitation im Stift Göttweig bereits abgeschlossen ist.



Pater Albert missbrauchte laufend Frater Georg, der sich leider nicht wehrte, weil er von allen in Göttweig immer als das 5. Rad am Wagen betitelt wurde. Abt Lashofer selbst hatte Frater Georg unter die persönliche und permanente Obhut von Pater Albert gestellt. Mir tat Frater Georg immens leid. Er wurde von Pater Albert laufend sexuell missbraucht und auch das machte ich zum Thema und nicht nur die ersten Groersauereien, die ich 1975 zum ersten Mal in Göttweig öffentlich ansprach.

 


 

Ich habe schon Abt Lashofer persönlich Mitte der 1970er Jahre hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich dachte die ganze Zeit, wenn der mein Beichtvater wird, so wie es Abt Lashofer will, dann passieren dabei die ärgsten Dinge und ich bin halt nicht schwul, wie der Abt und wie Groer, der zusätzlich auch auf Kinder stand, wie sich später öffentlich herausstellen sollte. Groer versprach mir Hilfe, dass er mir zu einem Studium verhelfen wolle, aber er wollte von mir mehr, auch er nützte meine Lage aus, und auch er sah mich als Freiwild, hinter dem niemand steht, an.



Was ich seit Jahrzehnten öffentlich anprangere ist, Sauereien wie die von Groer waren in den obersten Kirchenkreisen schon bekannt, lange bevor Groer Erzbischof von Wien und dann Kardinal wurde. Den größten Vertuschungskomplott führte der damalige Kureinkardinal Ratzinger, der jetzige Papst Benedikt XVI. Als Groer Erzbischof wurde hatte er schon etliche von seinen Missbrauchsopfern als Selbstmordkandidaten am Gewissen.



Groer hat aber während der Beichtgespräche oft seine Missbräuche an jungen Novizen (und anderen gemacht, und das wusste Abt Lashofer seit den 70er Jahren, das wusste auch Schönborn, und es wusste viel früher als Schönborn durch Abt Lashofer auch Kurienkardinal Ratzinger, der seit 1981 für solche Vergehen als Sachbearbeiter im Vatikan zuständig war. Kardinal Ratzinger agierte aber gegen das Kirchenrecht (er beugte es und schützte Groer! Kardinal Ratzinger und Abt Lashofer verband eine langjährige Freundschaft, die noch aus der Ratzingers Zeit in Bayern her stammt. Die Perversitäten Groers sollten, so lange es geht, vertuscht werden. Von seiner Freundschaft zu Dr. Ratzinger sprach Abt Clemens Lashofer öfters im Rekreationszimmer.

 

 

Vom Stift Göttweig aus sollte ich in die Obhut von Groer in sein neu gegründetes Aufbaugymnasium in Hollabrunn geschickt werden und der Kontakt zu Pater Hermann Groer war mir nicht recht. Speziell dieser Kontakt stieß mich wieder tiefer hinunter und ich machte dann im Stift Göttweig zwei Selbstmordversuche.



Auch von den geouteten Groer-Opfern aus Göttweig und Hollabrunn sind einige tot, weil sie sich wegen Groer das Leben genommen haben. Etliche kamen wegen Groer ins Irrenhaus und haben wegen Groer Selbstmordversuche unternommen. Allen Opfern wurde bis heute nicht wirklich geholfen. Die Almosenbeträge seitens der Klasnic- Kommission sind keine nachhaltige Hilfe und keine Wiedergutmachung.



Zu den Vorfällen im Benediktinerstift Kremsmünster in Verbindung mit Abtpräses Lashofer vom Benediktinerstift Göttweig:

 


Über den Hauptäter von Kremsmünster, dem Benediktinerpater Alfons Mandorfer, steht auf Wikipedia: 1995 wurde Mandorfer erstmals sexueller Übergriffe bezichtigt, doch kam es in dieser Zeit, als bereits die Affäre um Groer in den Medien diskutiert wurde, lediglich zu internen Abmahnungen durch Abt Bergmair...

 

 

Ich möchte dazu folgendes anmerken: Es gibt in Österreich einen Abtpräses, der bei Entscheidungen wie Abmahnungen aller Benediktinerstifte Österreichs eingebunden ist und Vorfälle nach Rom melden muss. Und schon wieder ist das Benediktinerstift Göttweig mit im Spiel. Denn der damalige Abtpräses war der Göttweiger Abt Lashofer, der Obervertuscher bei Groer.......




Am 29.4.2013 wurde in der ORF Sendung Kulturmontag das Stift Göttweig mit folgender Sache erwähnt:

 

 

 

Der Beitrag handelte von Otto Retter, der von einem Pater (ich habe den Namen nicht genau verstanden), aus dem Stift Göttweig als Knabe beeinflusst wurde.

 

 

Weiters wurde jener Pater in dem ORF Beitrag als „Closet Queen“ bezeichnet. 

 

 

Ich sah im Internet nach, was der Ausdruck „Closet Queen“ bedeutet. Es ist die  Übersetzung für „heimlicher Homosexueller“. 

 

  

 

Wie schon erwähnt, das Stift Göttweig war immer schon ein Pool für solche Sachen, was sich auch hiermit wieder einmal bestätigte (im Endeffekt geht es aber in allen Klöstern so zu).

  

 

Ob es sich um den homoerotisch pädophilen Massenmissbrauchstäter Kardinal Groer handelt, der ja auch ein Benediktinermönch aus dem Stift Göttweig war, oder um den Göttweiger Benediktinerpater Albert Dexel, der auch mit etlichen Mönchen das Bett teilte und jüngere permanent verführte (vergewaltigte), oder gar um den Göttweiger Abt Lashofer selbst, der all das mit Wohlwollen geschehen ließ, weil er auch selbst so veranlagt war. Er forcierte sogar die Paarbildung von homosexuellen Mönchen im Stift untereinander und versetzte diese dann in holder Zweisamkeit in diverse Stiftspfarren, damit einer lebenslänglichen Verbindung nichts im Wege steht.

 

 

 

Wurde auch Abt Lashofer von jenem Pater in seiner Jugendzeit beeinflusst?

 

 

 

Ich staunte nicht schlecht, als ich als als „gläubiger Idealist“ nach Göttweig kam, und ich meiner 5 Jahre andauernden Zeit als Kandidat des Stiftes erfahren musste, wer mich aller von Gleichgeschlechtlichen sexuell belästigten wollte, das ging bis zu Groer.

 

 

Zurück zum ORF Beitrag vom 29.4.2013 der ORF Sendung Kulturmontag über Otto Retter. Im Zuge des Donaufestivals 2013 sollte in Krems ein Pokal verabreicht werden, auf dessen Spitze die Figur von Pater Eward aus Göttweig steht. Ich machte von der ORF Sendung mit dem Pokal Screenshoots:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

        

Erst 2014 ist wieder ein Benediktiner aus Göttweig mit seinen homoerotischen Neigungen gegenüber Jugendlichen öffentlich auffällig geworden......

 

 

 

Am 1. Oktober 2014 brachte der Standard unter dem Titel „Heikle Tweets: Stift Göttweig zieht Pfarrer ab“ folgenden Artikel (hier sind einige Auszüge daraus):

  

 

............."Geh auf den Strich, das lohnt sich in deinem Alter"........In der Jugendarbeit tätiger Pfarrer twittert auf anonymem Account homosexuelle Neigungen.........Über sich selbst postet der Göttweiger Benediktiner und Absolvent des St. Pöltner Priesterseminars auch schon mal: "Fohlen mit Schlappschwanz. Kann nicht mehr" und stellt seinen jugendlichen Tweetpartnern schlüpfrige Fragen: "wenn du schwul wärst, mit wem dann?"...........Auch das Foto eines Buben mit nacktem Oberkörper und umgehängtem Kreuz postet Pater P. ungeniert. Nun hat sich ein besorgter Vater aus der betroffenen Gemeinde an die Plattform "Betroffene Kirchlicher Gewalt" gewandt, "denn wir haben in unserer Gemeinde sehr viele Ministranten und auch meine Kinder kommen einmal in dieses Alter"..................(Ende der Auszüge des Zeitungsartikels).

   

 

DER VATER DES JUGENDLICHEN HAT HIER IN DEM NEUEN FALL VÖLLIG RICHTIG REAGIERT.

   

 

Auch 2004 wurde über einen Göttweiger Pater bekannt, dass er bei einer Gastfamilie etwas mit drei Mädchen angestellt hat.

  

  

Wegen Kardinal Groer sprangen mehrere Mönche im Laufe der Zeit von den Türmen des Stiftes Göttweig.

 

 

Frater Placidus überlebte seinen Sturz nicht, er wurde dabei enthauptet. Groer suchte sehr gezielt Opfer von zerrütteten Elternhäusern aus und etliche davon landeten nur wegen den Groermissbräuchen im Irrenhaus.

 

 

Zu dem Thema passt auch die Kurzfassung des OGH Beschlusses aus dem Jahr 2005 über die Leitung des St. Pöltner Priesterseminars (daraus einige Auszüge):

 

 

......anhand konkret angeführter Sachverhalte ein Doppelleben katholischer Kirchenfunktionäre aufzuzeigen versucht, ist der zumindest implizit erhobene Vorwurf des Klägers ableitbar......Sexspiele zwischen Priestern und Schülern in Verbindung mit dem aus den Fotos gewonnenen Eindruck eine andere Interpretation kaum zulässt......das Thema der Homosexualität von Kirchenfunktionären bzw in kirchlichen Institutionen wie insbesondere in einem Priesterseminar ein besonders gewichtiges Thema ist, das immer wieder in der öffentlichen Diskussion steht.....es gehört durchaus zu den primären Aufgaben der Medien, in diesem Bereich über konkrete Sachverhalte zu berichten......gegenüber dem allgemeinen Informationsinteresse muss daher hier das Interesse des Klägers auf Schutz seiner Privatsphäre und Ehre gegenüber einer wahrheitsgemäßen Berichterstattung zurückstehen......





   

Dr. Wancata hatte als Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für sexuellen Missbrauch der Erzdiözese Wien einem ehemaligen Kommilitonen (Gymnasialschulkollegen) von mir die Verjährung von seinen drei klerikalen Tätern einreden wollen, darauf zeigte ich die drei Benediktiner an.

 

 


Jener Kommilitone, der mich 2009 aufgrund meiner damals schon seit Jahren existierenden Audeckungshomepage aufsuchte (ich veröffentlichte unzählige klerikale Fälle mit Täternamen) erzählte mir, dass er als Kind vom Erzabt Bruno Becker aus dem Salzburger Benediktinerstift St. Peter (als er noch Theologiestudent und kein Erzabt war) und von Pater Berthold Flachberger, wie von dessen Lebensgefährten (beide waren auch Mitbrüder aus dem Benediktinerstift St. Peter in Salzburg Stadt), sexuell missbraucht wurde.

 

 


Dr. Johannes Wancata meinte, dass das alles längst verjährt sei, daher wollte mein ehemaliger Schulkollege von einer Anzeige und weiteren Schritten, wie auch endlich einmal mit dieser Sache in die Öffentlichkeit zu gehen, absehen.


 

 

Ich erklärte meinem ehemaligen Schulkollegen auch, dass ich viele Jahre vor ihm in dieser Ombudstelle von Mag. Schüller belehrt wurde, dass bei mir auch bereits alles verjährt sei, obwohl das bei meinen Tätern ebenfalls nicht nicht gestimmt hatte (alle waren Wiederholungstäter) doch damals bin ich auf diese Aussage leider noch hereingefallen.

 

 

 

Noch eine kurze Anmerkung zu Mag. Helmut Schüller: Er ist auch der Initiator der Pfarrerinitiative des Ungehorsams, wo sogar Missbrauchspriester Mitglieder waren. Darauf angesprochen mimte Mag. Helmut Schüller den Unwissenden.  Das ist völlig unglaubwürdig, denn er war ein Jahrzehnt Leiter der kirchlichen Ombudsstelle für klerikalen sexuellen Missbrauch.

 

 

 

Zurück zu meinem ehemaligen Schulkollegen: Auf jeden Fall zeigte ich alle drei Täter von ihm an, u. a. weil für mich weiter Verdacht im Verzug bestand und vor allem weil ich die juridische Auffassung des Arztes und damaligen Ombudstellenleiters Dr. Wancata als völlig falsch beurteilte.

 


Alle, die in der Kette der Verantwortlichen für die Kirche etwas zu sagen hatten, versuchten immer diese Sache mit sehr einfachen Argumenten vom Tisch zu wischen. Ein halbes Jahr nach meinen Anzeigen gegen die Täter meines Schulkollegen war dieser dann doch noch bereit damit in die Öffentlichkeit zu gehen.


 

 

Die Lawine, die ich durch meine Anzeigen auslöste war wieder eine sehr gewaltige. Mehrere Bücher wurden danach geschrieben (Pater B., usw.) und Pater Flachberger (er hatte ca. hundert Opfer) starb, nachdem ich seinen Namen überall öffentlich machte und weil die Staatsanwaltschaft durch meine Hinweise zu anderen Fällen dieses Benediktiners sofort ein früheres Verfahren gegen ihn wegen mehrfachen Missbrauchs an Buben bei einem Urlaub in Marokko wieder aufnahm.

 


Als der Erzabt auch mitbekam, dass gegen ihn wegen meiner Anzeige polizeilich ermittelt wird, legte er entnervt sofort am selben Tag sein Amt als Erzabt zurück, nachdem Monate nach meinen Anzeigen mein ehemaliger Schulkollege endlich doch mit der Sache in die Öffentlichkeit ging, was er anfangs leider nicht wollte.




Dieses unmoralische Täterschützen wird bis heute weiter forciert:

 

 


Ich schrieb z. B. Anfang 2009 an Landeshauptmann Dr. Pröll (NÖ) einen Brief, in dem ich ihn ersuchte, das Ehrenzeichen, welches seinerzeit vom Land Niederösterreich an Groer (dem späteren Missbrauchskardinal) verliehen wurde, posthum abzuerkennen. Vermutlich war ich Mitte der 1970er Jahre wirklich der Erste, der über Groers Sauereien im Stift Göttweig offen zu reden begann (ich war damals 5 Jahre lang Kandidat des Stiftes) und bis 2009 hatten sich schon gut 30 weitere Groeropfer geoutet. Ich hoffte, dass diese erdrückende Beweislast bei Landeshauptmann Dr. Erwin Pröll schon längst angekommen war. Doch ich hatte mich sehr getäuscht. Die Antwort auf mein Schreiben lautete (Auszüge): ……. die posthume Aberkennung des seinerzeit an Herrn Kardinal Dr. Hans Hermann Groer verliehenen Ehrenzeichens für Verdienste um das Bundesland Niederösterreich verlangen……..In Ihren Mails geht es um einen individuellen Schuldvorwurf gegen den Menschen Dr. Hans Hermann Groer. ………Die Aberkennung des Ehrenzeichens setzt eine (rechtskräftige) strafrechtliche Verurteilung voraus, usw……

 

 


Im Jahr 2004 machte ich einen Aufruf in der ORF Sendung Vera (2003 machte ich ihn schon in Deutschland in der Sendung "taff"), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Meine Aufrufe waren so erfolgreich, dass 6 - 7 Jahre später die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden schossen, weil ab 2004 immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen!

 

 

Als ich Mitte der 1970er Jahre, und vermutlich als Allererster, Mitbruder Groer als Missbrauchstäter zum stiftsinternen Thema in Göttweig machte, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich mir für Jahrzehnte die allerärgsten Retourkutschen einhandeln sollte, sondern dass ich damit auch die allergrößte Vertuschungsaktion der Kirche auslöste.  Dennoch wurde viele Jahre später der Benediktiner Groer zum Erzbischof von Wien und dann zum Kardinal ernannt. Und etliche Mönche stellen Kardinal Groer weiter als Unschuldslamm dar, was mich als Groerbetroffener sehr stört und wie schon erwähnt, will ich die verdeckte Seligsprechung, die Göttweiger Mönche für Groer betreiben (ich bezeichne das als "Groerblödsinn"), verhindern.


 

 

Im Jahr 2004 machte ich einen Aufruf in der ORF Sendung Vera, dass sich endlich einmal noch weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Mein Aufruf wurde sehr erfolgreich, und 6 Jahre später schossen in Österreich die Missbrauchskommissionen so wie Pilze aus dem Boden, weil plötzlich viele Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen!

 

 

Und ungefähr ein Jahr nach meinem Aufruf in der Sendung Vera wurde ich auch in folgender Sache von einem Seher kontaktiert, der mich aufmerksam machte, dass unterschwellig und verdeckt ein Seligsprechungsprozess für Kardinal Groer betrieben wird.

 

 

Sofort verbreitete ich das auch in der Medienwelt, und meine Aufrufe, gegen dieses Treiben vorzugehen, wurden von Politikern, wie auch der österr. Kirchenführung völlig ignoriert, sie unternahmen dagegen gar nichts und Kardinal Schönborn veranstaltete sogar noch selbst Pilgerfahrten zu Groers Gedenkstätte.

 

 

Dass Groer als pädophil Veranlagter Schüler in Hollabrunn permanent sexuell belästigt und missbraucht hatte, oder wie er auch in seinem Heimatkloster, dem Stift Göttweig, ebenfalls junge Mönche und Kandidaten, die ihn als Beichtvater zugeteilt bekommen hatten, als Homosexueller permanent belästigt und sexuell missbraucht hat, wurde totgeschwiegen. Stattdessen wurde immer mehr in der Öffentlichkeit verbreitet, dass Groer nur von Irren, die sich als seine Opfer ausgeben, verleumdet wird und dass er völlig unschuldig sei.

 

 

Seit 2005 mache ich darauf aufmerksam, was sich da jährlich am Grab des verstorbenen Kardinals abspielt.  Bischöfe und Äbte priesen Groer an seinem Grab als Unschuldslamm, sogar der Nuntius (Botschafter des Papstes, damals von Papst Benedikt) hielt im Jahr 2008 im Namen des Papstes eine „Groer ist unschuldig – Rede“ an Groers Grab.

 

 

In der digitalen Chronik für das Jahr 2008 des Klosters Marienfeld (www.kloster-marienfeld.at) findet sich sogar folgender zynischer Eintrag: „Viele hätten an sein Wort geglaubt, „viele haben ihn verdächtigt und falsche Gerüchte lanciert, Gerüchte, die noch bis heute verbreitet sind“ (vgl. Mt 28, 15)“.   



Kurienkardinal Ratzinger hatte im Vatikan erklärt, wie es Schönborn auch nach längerem Leugnen letztendlich bekannte, dass die Vorwürfe gegen den Benediktiner Groer aus dem Stift Göttweig stimmen. 10 Jahre später (2008) schickt Herr Ratzinger als Papst Benedikt XVI. seinen Botschafter (Nuntius Fahrhat) an Groers Grab, wo dieser in einer Festrede Groer als Unschuldslamm hochjubelte.

 

 

Als "Groer" Betroffener empfinde ich diese jährlichen Groer - Gedenkfeiern als permanente Retraumatisierung. Maria Roggendorf gehört zur Diözese Wien, der Kardinal Schönborn als Wiener  Erzbischof vorsteht, und Schönborn lässt dieses Schauspiel trotz meines alljährlichen Protests seit 2005 dagegen immer zu.


 

 

Hier sind einige Beweise für diesen verdeckten Seligsprechungszirkus:



http://2.bp.blogspot.com/-fjm9o8sZk5k/VppoMaPIBxI/AAAAAAAAabE/wOuyHFVhiI4/s1600/Kreuznet%252C%2BGroer%2B%2Bgeplante%2BSeligsprechung%2B3.jpg



http://4.bp.blogspot.com/-Y9Ua3Wepf7E/VppoQRjjv9I/AAAAAAAAabM/DcCBPokGxQk/s1600/Votivtafeln%2Bauf%2BGroers%2BGrab.jpg



http://1.bp.blogspot.com/-4s9oJqQXg2g/VppoTcXjd9I/AAAAAAAAabU/BORcYA3_GvM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B1%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg



http://1.bp.blogspot.com/-LieOdcHd5Pc/VppoWQKS2rI/AAAAAAAAabc/U89HJ9ui7qM/s1600/Votivtafeln%2BGrab%2BGroer%2B2%252C%2BSeligsprechung%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg



http://3.bp.blogspot.com/-ZDqksqRE7O4/VppoArw9j7I/AAAAAAAAaas/b7QTXOfVeio/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_1.jpg



http://2.bp.blogspot.com/-lcxuFt70Wik/VppoIbILMsI/AAAAAAAAaa8/M_k4n5g9u9A/s1600/An_Groers_Grab_geplante_Seligsprechung_3.jpg



http://3.bp.blogspot.com/-9AGwAfIAu80/VV8vZI9ikHI/AAAAAAAAVsI/NbKfFqP01Ss/s1600/Nuntius%2Bund%2BGroer%2B1.jpg



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Kardinal Schönborn nimmt einen der fundamentalistischsten Hauptbetreiber dieses schäbigen Groerschauspiels scheinbar allzugerne in Schutz, denn im Dezember 2106 wurde bekannt, dass der Benediktinerpater Ludwig Maria Gmoser Volksschülern erklärte, dass es kein Christkind gäbe und die Eltern die Geschenke anstelle des Christkinds bringen.

 

 

 

Kardinal Schönborn schreib darauf am So, den 4.12. 2016, in der Kronenzeitung folgenden Leserbrief: Ein Priester meiner Diözese, der Pfarrer von Guntersdorf, hat am Rande einer Adventfeier in der Volksschule auf die Frage einiger Kinder diesen erklärt, dass die Christen zwar an ein Christkind glauben, aber nicht an eines, das Geschenke unter den Baum legt. Man kann durchaus der Meinung sein, dass hier eine diplomatische Antwort („Fragt doch eure Eltern!“) besser gewesen wäre. Aber nichts rechtfertigt das Ausmaß an Beschimpfung, das der Pfarrer in den letzten Tagen erleben musste. Es macht mich traurig, dass eine der aggressivsten Tiraden gegen den Pfarrer in der „Krone“ zu finden war, in einem „Brief“ von Michael Jeannée. Ohne Kenntnis der Tatsachen hat er den Pfarrer heruntergemacht und beleidigt. Zu Recht fordern Eltern einen achtsamen Umgang mit dem Zauber, den das Christkind im Leben der Kinder darstellt. Achtsamkeit sollte aber auch Prinzip des guten Journalismus sein, gerade in Zeiten der Polarisierung. Wir dürfen uns nicht daran gewöhnen, dass Aggression in unseren Medien alltäglich wird. Sehr gefreut haben mich die Wortmeldungen aus dem Elternverein und der Pfarre Guntersdorf, die ihren Pfarrer in Schutz nehmen. Auch ich möchte mich hier ganz klar vor den Pfarrer von Guntersdorf stellen. Er macht Fehler wie alle anderen auch - doch vor allem leistet er gute und wichtige Arbeit, die oft unbedankt bleibt. Daher an dieser Stelle mein Dank an euch alle, liebe Priester, für euren Einsatz, besonders jetzt um Weihnachten! (Ende des Leserbriefes von Kardinal Schönborn).

 

 

Über das hierbei mangelnde Feingefühl kann man verschiedener Auffassung sein, interessant ist bei dieser Sache aber die Person Gmoser, denn der Göttweiger Benediktinerpater Ludwig Maria Gmoser (aus der Göttweiger Depandance Maria Roggendorf) ist einer der Göttweiger Hauptbetreiber, dass der „Pädohomokardinal“ Groer bald einmal heilig gesprochen werden soll, wenn das letzte Groeropfer verstorben ist und endlich Ruhe eingekehrt ist:

 

 

http://2.bp.blogspot.com/-aWtcrfWSDPA/Vrs14P_THPI/AAAAAAAAaqU/_D-NL6VW8L8/s1600/Kreuznet%252C%2BKardinal%2BGroer%2Bgeplante%2BSeligsprechung%2B3.jpg

 

 

Im obigen Artikel von Kreuznet steht u. a.:…….Inzwischen mehren sich Berichte über Wunder, die auf die Fürsprache von Kardinal Groer geschehen sein sollen. Einige Beispiele schildert Pater Ludwig Maria Gmoser in der Zeitschrift „Vision 2000“. Am Grab des Kardinals finden sich bereits etliche Votivtafeln, die von dankbaren Gläubigen angebracht wurden……





Die „Groer ist unschuldig Theorie“ der Göttweiger wird ja immer brav weiter betrieben, und auf der Chronik 2012 der Roggendorfer Homepage ist als dritter von den in ganz violett gekleideten (von links weg) Pater Maurus Kocher zu erkennen. Er steht neben dem, der das weiße Kapperl (den Piläolus) aufhat.

 

 

 

http://1.bp.blogspot.com/-tNzV6A-FSnM/VsnGRbbXbCI/AAAAAAAAar0/V5UkYlsMFT0/s1600/2012%2Bist%2Bneben%2Banderen%2BG%25C3%25B6ttweigern%2Bauch%2Bder%2BG%25C3%25B6ttweiger%2BPater%2BMaurus%2BKocher%2Ban%2BGroers%2BGrab.jpg

 

 

 

Pater Maurus als Entsandter von Abt Luser? Pater Maurus ist im Stift für alles, was das Geld betrifft, verantwortlich, er ist der Kämmerer! Es könnte sein, dass der erste links im Bild Pater Ludwig Maria ist und der vierte von links (ganz in viloett) Pater Ildefons Fux. Ich bin zu lange schon von Göttweig weg (seit 1979), da sind bereits 37 (Stand 2016) Jahre vergangen. Wenn das Foto scharf wäre, wäre es für mich leichter. Viele aus meiner Zeit sind wegen Groer schon aus dem Stift ausgetreten, einige verstorben. Und aussehensmäßig sind wir alle fast 40 Jahre älter.



Ein Erpressermail von Abt Columban Luser:


 

Abt Luser schickte einem Mönch vor einer Gerichtsverhandlung gegen das Stift ein Mail. Der Mönch (Pater) solle sich im Sinne des Stiftes positionieren bei einem "Pflichtteil" und der "Causa Stummvoll", sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert.



http://4.bp.blogspot.com/-wsLakJnOjgE/VZK1XGxr6MI/AAAAAAAAWkI/hOda6DV2qdY/s1600/Abt%2BColumban%2BLuser%252C%2BStift%2BG%25C3%25B6ttweig%252C%2BHomepage%2BMichael%2BTfirst.jpg



Außerdem war dieser Pater jener, der die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug (diesbezügliche Dokumentation ist vorhanden).

   

 

 

Bei der Gerichtsverhandlung gegen das Stift Göttweig im Wiener Arbeits- und Sozialgericht hat der Anwalt des Stiftes, Dr. Stephan Probst (Neudorfer Rechtsanwälte GmbH), die Richterin Dr. Verena Vaugoin belehrt, dass jeder Abt zu seiner privaten Verfügung sofort und spontan über eigene private Konten verfüge und die Richterin glaubte ihm das nach seinen Ausführungen.



Das widerspricht leider der Wahrheit, denn ein Abt eines monastischen Ordens (also auch der Klostervorsteher) darf nicht mehr als über € 5.000 ohne Wissen seines Konvents verfügen, alles darüber hinaus ist Kapitelbeschluss und Gemeinschaftsgut des Klosters. Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer (ich berichte in diesem noch Blog ausführlich, woher Abt Lashofer das Geld hatte) und Abt Luser übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 

 

 

Das Geld, das Abt Lashofer besaß, stand auch davor niemals dem Stift zur Verfügung, denn nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein Bruder durch die Erbfolge oder ein Testament das Vermögen erben, er verzichtete aber. Und überhaupt nicht im Verlassenschaftsakt angegeben waren etliche Sparbücher von Abt Lashofer, die nur auf Überbringer lauteten (es sollte sich dabei um immense Geldbeträge gehandelt haben, die einfach verschwunden sind).


      

 

Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 

 


http://2.bp.blogspot.com/-SLMX5B0JffA/VX5uISs_PlI/AAAAAAAAWcs/mBdqgffeTKM/s1600/Abt%2BColumban%2BLuser%252C%2BStift%2BG%25C3%25B6ttweig.jpg

 

 

 

Mich kontaktieren oft Leser meines Blogs mit der Frage, wann der Tsunami, den ich da beschreibe, endlich losgeht und wie lange da noch von oben blockiert werden kann, um eine Rücktrittswelle vieler Kirchenoberer in unserem Land immer weiter hinauszuzögern? Ich antworte meist, dass ich nicht locker lasse, egal wie arg auch die Retourkutschen gegen mich werden, denn ich habe diesbezüglich in den letzten 40 Jahren schon genug einstecken müssen.

  

 

 

Ich habe schon Mitte der 1970er Jahre den großen klerikalen Tsunami des  Missbrauchs im Stift Göttweig ausgelöst. Ich habe damals Abt Lashofer hingewiesen, dass Groer sexuell abartig veranlagt ist. Ich machte das sogar auch einmal zum Thema einer Diskussion im Konvent.

 

 

 

Lashofer informierte sofort seinen Freund Ratzinger, einen kirchlichen Karrieristen, und man gewann Politiker in NÖ zum Vertuschen. 

 

 

Abt Lashofer stritt aber öffentlich immer ab, etwas zu wissen und Ratzinger wusste auch lange von Zeit von nichts. Später meinte Ratzinger nur, er wurde immer an der Groeraufarbeitung intern gehindert, usw.

 

 

Auch erste Anzeigeversuche gegen Groer in den 1970er Jahren wurden so vom damaligen Sicheheitsdirektor-Hofrat (Vater von Msgr. Mag. Helmut Schüller) niedergeschlagen.

 

 

 

Ich informierte Redakteure (die Liste ist lang), die das Alles der Öffentlichkeit leider vorenthielten (oder sich nicht trauten).


 

 

Was wäre da ab den 70ern alles schon zu verhindern gewesen.

 


 

Eine wirkliche Aufdeckung in Österreich durch Redakteure gab es somit nicht, ein Spotlight (wie im 2016 erschienen Film Spotlight) sähe ganz anders aus.


 

 

Und da ich (vermutlich als Allererster) die Groerproblematik in Göttweig stiftsintern zum Thema gemacht habe, war mir natürlich nicht bewusst, dass ich damit den größten Vertuschungsmechanismus der Kirchenführung ausgelöst habe.

 

 

 

Aber der erste große Tsunami begann durch mich mit seinen ersten Wellen und er baute sich 20 Jahre lang auf, bis dann noch 1995 ein Groerzögling aus dem erzbischöflichen Knabenseminar Hollabrunn Vorwürfe machte.

 

 

 

Und ab 1999 begann ich wieder unsere Politiker und auch wieder die Kirchenführung zu sekkieren, dass wir in unserem Land ebenfalls so eine Missbrauchskommission nach dem Muster Irlands benötigen (sie wurde 1999 installiert). Erst 11 Jahre später wurde die ÖVP Politikerin Klasnik von Kardinal Schönborn mit einer Kommissionsbildung (mit viel Opus Dei Filz rundherum) beauftragt.


 

 

Erst 20 Jahre nach meinem ersten Publikmachen über Groers Sauereien begannen sich Medien dafür zu interessieren, weil Groer da schon ein Promi und bereits Kardinal war. Und, wie gesagt, als Ing. Hartmann 1995 (und 20 Jahre nach mir) darüber zu berichten begann, war die Zeit dafür reif und die Medien sprangen endlich mit weltweiter Berichterstattung auf das Thema auf.


 

 

Am 20.5.2010, drei Wochen nach deren Entstehung, referierte ich vor der Klasnic-Kommission (allerdings nur vor einigen Mitgliedern), dass sie gegen das Benediktinerstift Göttweig sofort aktiv werden soll.

 

 

 

Gar nichts wurde gemacht, vermutlich weil es ein Wunsch an die Ex ÖVP Landeshauptfrau Klasnic von ihrem ÖVP Landeshauptmann Kollegen Pröll ist, nichts zu unternehmen, was öffentlich Göttweig schaden könne, zumal ein Sohn von Landeshauptmann Dr. Pröll beruflich für das Stift Göttweig im Bereich Tourismus und Kultur arbeitet. Und unter dem Titel "Klassik unter Sternen" gibt Frau Elina Garanca in Göttweig immer große Stiftskonzerte.  

 

 

 

Ganz abgesehen davon, dass im Stift Göttweig immer die traditionellen Europaforen abgehalten werden. Auch deswegen wird seitens der hohen Politik in NÖ immer alles Mögliche unternommen, dass Göttweig mit seinen absichtlich unaufgeklärten Dauerskandalen ja nicht wieder negativ in die Schlagzeilen kommt.

 

 

 

http://4.bp.blogspot.com/-sbyrcxSl_yw/VbilDUYbDNI/AAAAAAAAWtQ/t2HSpjlLIUs/s1600/Europaforum%2BStift%2BG%25C3%25B6ttweig.jpg


 

 

Kardinal Schönborn versetzte bereits verurteilte Kinderschänderpriester in Nacht- und Nebelaktionen, auch  den Dorfpriester von Bad Goisern (siehe den ehemaligen größten Pädophilenskandal Österreichs in Bad Goisern). Nach dem Auffliegen des Bad Goiserer Pädophilenskandals sind etliche Missbrauchstäter verurteilt worden. Schönborn ließ einem Missbrauchsopfer dieses Pfarrers außergerichtlich € 18.000,- (ebenfalls mit der Passage für immer zu schweigen) als Schmerzensgeld für Missbräuche zukommen!

 

 

 

Haus der Barmherzigkeit: "Das kann doch passieren"

 

 

Kardinal Schönborn sagte über einen gerichtlich verurteilen Priester, nachdem bekannt wurde, dass er bei alten Menschen auf den Genitalien herumspielte, „Das kann doch passieren“. Der Wiener Erzbischof hat den Priester verteidigt, der des sexuellen Missbrauchs verdächtigt wird. "Mein Gott, das kann doch passieren", sagte Schönborn in einem Radio-Interview, berichten die Salzburger Nachrichten. Der Priester habe vermutlich "ein Blackout" gehabt, es sei "nichts Dramatisches passiert".

 

 

Der Priester, der ehrenamtlich als Seelsorger in einer kirchlichen Behinderteneinrichtung (Haus der Barmherzigkeit) tätig war, wird beschuldigt, die Genitalien eines Bewohners berührt zu haben. Die Behindertenbetreuerin hatte dies gesehen und der Hausleitung in einer Niederschrift mitgeteilt. Schönborn zeigte sich nun "empört", dass diese Affäre an die Öffentlichkeit "gezerrt" worden sei. Wenige Stunden später räumte - so die SN - Schönborn ein: "Selbstverständlich wurden in besagtem Fall unverzüglich alle Konsequenzen gezogen." Man wolle die Handlung in keinster Weise bagatellisieren.

 

 

Doch dieser Geistliche wurde schon 1957 am Landesgericht Korneuburg wegen Kindesmissbrauch zu einer bedingten Haftstrafe verurteilt. Msgr. Kurt Gröger war sein Name! Kardinal Schönborn deckte also wissentlich auch diesen pädophilen Geistlichen. Msgr. Gröger dürfte vor einigen Jahren verstorben sein, also ist er deswegen nicht mehr aktiv, wäre er aber noch unter den Lebenden, würde er vermutlich noch immer Altenseelsorge im Haus der Barmherzigkeit unter dem Schutz von Kardinal Schönborn machen.


 

 

Schönborn und Göttweig: Der  Nachfolgerabt vom „groerhörigen“ Abt Clemens Lashofer (der auch der Obervertuscher im Fall Groer ist) ist Abt Columban Luser (auch ein Groerschüler und –intimus). Abt Luser schickte vor einer Gerichtsverhandlung gegen Göttweig einem Mönch (der noch dazu die Kleinsten der Kleinen im Göttweiger Sängerknabenkonvikt permanent blutig schlug) ein Erpressermail, damit sich dieser im Sinne des Stiftes positioniert, sonst bekäme er keine Pfarre von Kardinal Schönborn, und Schönborn sei informiert:

 

 

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So werden also Mönche angehalten vor Gericht zu lügen, indem sie sich im Sinne des Stiftes zu positionieren haben!

 

 

Bei dem Gerichtsverfahren am Wiener Arbeits- und Sozialgericht gegen das Stift Göttweig ging es um Lohn- und Sozialdumping und um systematische Schwarzarbeit, Nichtbezahlung von Lohnsteuer und Sozialversicherung und um das von Abt Lashofer angehäufte Privatvermögen, von dem niemand etwas gewusst haben will. Nach dem Prozess hatte das Stift plötzlich sehr Schulden beim Finanzamt Hollabrunn, trotz großem Zinshausbesitz bis Frankfurt, Riesenwaldbesitz bis tief nach Bayern, Weingüter und hohen Anteilen an der Kirchenbank Schellhammer und Schattera ……..

 

 

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Abt Columban Luser (Lashofers Nachfolger) verheimlichte gegenüber dem gesamten Göttweiger Konvent den hohen, illegalen Geldbesitz seines Vorgängers Lashofer und übernahm dessen Erbmasse stillschweigend vom Notar!

 

 

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Bei dem Erbe über das sehr hohe Privatvermögens seines Vorgängerabtes (ein Abt darf aber nichts besitzen) wurde Abt Luser auch auf Folgendes hingewiesen:

 

 

Der Erbenmachthaber weist Abt Columban Luser auf die strafrechtlichen Folgen einer wahrheitswidrigen Vermögenserklärung und insbesondere auch über den Tatbestand des Prozessbetruges hin. Es handelte sich dabei um etliche nicht legitimierte Inhabersparbücher, die in der Vermögensaufstellung der Verlassenschaft nicht angeführt waren.

 

 

 

Der Anwalt des Stiftes sagte bei der Gerichtsverhandlung, dass das Geld immer nur dem Stift gehörte und zur Verfügung stand.

 

 

 

Auch das ist eine Lüge, denn das Geld, das sich Abt Lashofer völlig illegal aneignete, stand niemals dem Stift oder guten Taten zur Verfügung, sondern für seine privaten Aktienspekulationen. Und 2009, nach dem Ableben von Abt Lashofer sollte sein leiblicher Bruder das Vermögen erben (Testament oder Erbfolge).

 

 

 

Mehrere Redakteure riefen bei ihm an und sein Sohn sagte, dass sein Vater tief gläubig sei und dass er nur aus diesem Grund das viele Geld seines Bruders nicht haben wolle, dass er darauf verzichte, und dass das Stift das Geld haben solle. Und so kam das Erbe in die Hände von Abt Luser, der in Folge auch wieder niemand im Stift darüber informierte, dass er das Geld vom Notar übernommen hat.

 

 

 

Warum bitte sollte ein Verwandter eines Ordensmannes eine halbe Million € cash erben, die immer schon Eigentum des Stiftes waren?

 

 

 

Hierbei handelt es sich nur um einen von vielen Straftatbeständen dieses Stiftes.

 

 

Über das benediktinische Verhalten gegenüber ihren Missbrauchsopfern allgemein:

 

 

In jedem Benediktinerkloster in Österreich geschah viel sexueller Missbrauch, der durch das klösterliche Schweigegelöbnis fast immer vertuscht werden konnte, oder die Mönche logen, dass sich die Balken bogen. Leider ist es gerade für die extrem reichen Benediktinerklöster sehr typisch, dass ihre Missbrauchsopfer nur minimalst entschädigt wurden (durchschnittlich mit € 14.000). Dazu: Das Stfit Admont kaufte 2010 einfach so nebenbei in Bausch und Bogen von der BUWOG unter Stillschweigen gleich einige hundert Eigentumswohnungen (gogglen und darüber staunen).




Die Kirche ist auch nach wie vor nicht bereit Ihre Schulden zu bezahlen: Gegen Ende meiner erfolgreichen Jahrzehnte langen Arbeit, und das war 6 Jahre vor der Klasnik-Kommission, startete ich in TVs meine ganz großen Aufrufe (2004 in der ORF Sendung “Vera“ ,ein Jahr davor machte ich den Aufruf schon in Deutschland), dass sich endlich einmal weitere Missbrauchsopfer des katholischen Klerus mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit wagen sollten. Die Aufrufe waren so erfolgreich, dass immer mehr Opfer mit ihren Erlebnissen an die Öffentlichkeit gingen, und 6 - 7 Jahre später schossen die Missbrauchskommissionen in Österreich und Deutschland wie Pilze aus dem Boden. Und da ich, um weitere Leidensgenossen zu finden und sie zu überreden, sich ebenfalls in der Öffentlichkeit zu outen, Tag und Nacht arbeitete, viel dafür unterwegs war, und es leider noch vor vielen Jahren für Private noch üblich war, Internetkosten vom Festnetz aus nach laufenden Telefoneinheiten zu bezahlen (da gab es noch keine Pauschaltarife), hatte ich oft Telefonkosten in der Höhe wie eine Großfirma und etliche Kosten für Papier wegen unzähliger Schreiben, Generationen von PCs und Laptops und Druckerpatronen verbrauchte ich, vom Zeitaufwand ganz zu schweigen. Ich wollte diese Kosten von der Klasnik-Kommission abgegolten haben, doch meine Pionierarbeit wurde als "nicht notwendig gewesen" honoriert (Frau Klasnik bekommt aber jedes Blatt Papier vom Kardinal ersetzt).




Im April 2013 starb der Priester und klerikale Missbrauchstäter Msgr. Dr. Wolfgang Flasch und Kardinal Schönborn selbst hielt das Begräbnis. Der Kardinal wurde über die Sache ungefähr 2003 vom Opfer selbst in Kenntnis gesetzt. Es handelte sich um ganz argen sexuellen Missbrauch und Kardinal Schönborn wollte keine Gefahr im Verzug erkennen. Es war ihm damals egal, ob der Priester noch weiteren Missbrauch machen könnte, und wie gesagt, 10 Jahre später hielt seine Eminenz selbst das Begräbnis des Missbrauchstäters. Schönborn vertuschte auch hier ganz, ganz arg.








Noch eine Anmerkung zur Peterskirche (dem früheren Sitz des OPUS DEI) in der Wiener Innenstadt:

 

 

Ich sprach auch über die kirchlichen, sexuellen Missbrauchsgeschichten und über meine Familie mit dem Psychotherapeuten und Priester und Pfarrer in der Wiener Peterskirche, dem Opus Dei Mann DDr. Torello, dabei lernte ich den Mesner von der Peterskirche kennen, der mich manchmal zum Ministrieren in die Peterskirche einlud. Auf jeden Fall merkte ich bald die Absichten, die dieser Mann verfolgte. Ich eruierte später, dass dieser Mann als “Die Mesnerin” auch im Ordinariat des Stephansdomes bekannt war. Alle grinsten dabei, wenn es zu einer Erwähnung über diesen Menschen kam. Ich fuhr einmal diesem Menschen, der „Mesnerin“ genannt wurde (oder noch wird), unerkannt nach, als dieser auf den so genannten Bubenstrich im Wiener Prater fuhr. Das Gesicht dieses Menschen habe ich noch immer genau vor mir. Aber ich habe damals auch wieder mit etlichen Leuten darüber gesprochen, sie alle wussten über sein „PÄDOHOMO“ Treiben bescheid. Obwohl er selbst so veranlagt war, dürfte er meiner Meinung nach auch zusätzlich so eine Art Wegbereiter zur Opfersuche für die anderen Patres beim Opus Dei gewesen sein, von denen vermutlich einige ebenfalls so veranlagt waren die damals dort lebten ………… und 100 Meter entfernt, im erzbischöflichen Palais, wusste man davon!!!




Weiteres zum OPUS DEI:

 

 

Das Opus Dei ist die fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche. Das Opus Dei verfügt über beste Informationen, auch über militärische. Das Opus Dei betreibt viele Universitäten, bildet weltweit Priester aus. Junge Leute werden angeworben, zu Einkehrstunden eingeladen, lange hingehalten, und bei dem eigentlichen Beitritt wird ihnen vorher kaum gesagt, dass sie sich verpflichten ihr Geld jeden Monatsanfang abzugeben. Die Peitsche und das Bußband mit Dornen verwenden sie oft falsch, bis sie chronisch krank werden, weil ihnen auch niemand genau erklärt, wie sie mit den Bußwerkzeugen umgehen sollen. Opus-Dei-Zentren sind so genannte kooperative Werke und werden auf Veranlassung des Opus Dei von Mitgliedern ins Leben gerufen.

 

 

Ich war berufsmäßig viele Jahre in der Medienszene tätig. Damals erfuhr ich von Bekannten, wie Mitarbeiter von Hochegger genötigt werden, dem OPUS DEI beizutreten, denn Hochegger war auch beim internationalen Opus Dei Netzwerk des amerikanischen PR-Giganten Burson-Marsteller. Seit 1999 warnte ich vor Hochegger.com.

 

 

 

Ein enger Mitarbeiter der Führungsmannschaft von Hochegger war Harald Schiffl. Er war Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, wo es bei einem Unfall 155 Tote gab (meist deutsche Staatsbürger).

 

 

 

"Ich bin entsetzt, dass man uns den Zutritt verweigert", kritisierte der Anwalt der Kapruner Opfer, Podovsovnik. "Da frage ich mich: Was hat der Staat zu vertuschen?" In der Sendung, die im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt wurde, kommt der Sprecher der Gletscherbahn Kaprun, Harald Schiffl, zu Wort: "Es gibt jetzt nichts Neues", sagte er. "Die Privatgutachten in Deutschland haben keine neuen Erkenntnisse gebracht".

 

 

 

Warum nur kann ein Opus-Dei-Mann Sprecher der Kaprun-Gletscherbahn sein? Wegen den Grundstücksverhältnissen der Kirche? Ist sie zusätzlich auch Mitbesitzer der Gletscherbahn? Am Rande erwähnt: Herr Schiffl war auch der Sprecher des Stiftes Mehrerau während der Missbrauchsprozesse gegen das Stift.

 

 

 

Das Opus Dei ist eine fundamentalistische Kaderschmiede der römisch katholischen Kirche. Das Opus Dei betreibt viele Universitäten und die weltweit größten PR-Agenturen. Es gibt unzählige Stiftungen, über die dem Opus Dei Geld zufließt, deren Verbindung zum Opus Dei aber meist nicht erkennbar ist.

 

 

 

Die meisten Sprecher von Stiften, Diözesen und deren Lobbyisten sind mittlerweile schon Mitglieder des Opus Dei.

 

 

 

Das geht so weit, dass Opus Dei auch in den Fall Kaprun – Gletscherbahn-Unglück mit 155 Toten – verstrickt ist, und dass deswegen sogar der österreichische Staat mithilft zu vertuschen.

 

 

 

Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile schon sehr intensiv ausgeprägt. Hochegger, zu Berühmtheit gelangt durch den parlamentarischen Untersuchungsskandal 2012, ist u. a. auch beim Opus Dei.

 

 

 

Der „Mann mit dem Koffer“ (ein Opus-Dei-Mann), brachte der ÖVP seinerzeit einen Skandal ein: Schwerer Betrug. Er versuchte, der ÖVP eine Parteispende von mehreren Millionen Schilling zu übergeben. Herr Rabelbauer pflegte immer gute Kontakte zum Vatikan, er pflegte er auch Kontakte mit Groer und auch über diese Achse wurde seinerzeit Groer zum Erzbischof und Kardinal gemacht. Opus-Dei-nahe Mitglieder des damaligen Bundesrats des Parlaments waren auch mit ihren Kontakten zum Vatikan maßgeblich beteiligt, obwohl längst hinter den Kulissen über die Verbrechen von Groer schon viel durchgesickert war. Dr. Schambeck, damals stellvertretender ÖVP-Vorsitzender des Bundesrates, intervenierte permanent im Vatikan für Groer.  Die ÖVP hatte schon wegen ihrer Nähe zum Opus Dei öfters Probleme, nicht nur wegen Rabelbauer, in ähnlicher Art auch mit Hochegger.

 

 

 

Die politischen und wirtschaftlichen Verfilzungen vieler Staaten mit dem Opus Dei sind mittlerweile schon sehr intensiv ausgeprägt. Hochegger ist zur Berühmtheit gelangt durch den parlamentarischen Untersuchungsskandal 2012, er intensivierte er über rechte ÖVP Kreise seine Nähe zum OPUS DEI und somit zum Vatikan........







Jetzt folgen einige Hinweise:

 

 

 

 

 Heimkinder – damals und heute

 

 

Am 24.9.2016 findet im AKH Wien ein Symposium über das Thema „Heimkinder – damals und heute“ statt. Einer der Vortragenden ist der Psychiater Dr. Johannes Wancata:

 

 

http://catholicartfive.blogspot.co.at/2016/09/heimkinder-symposium-im-wiener-akh.html

 

 

 

 

 

 

Klage gegen die Stadt Wien

 

 

Klage gegen die Stadt Wien auf Entschädigung und Schmerzensgeld von € 30.000

 

 

http://wienergemeinderat.blogspot.co.at/

 

 

 

 

 

Kardinal Schönborns Pressesprecher

 

 

Dr. Michael Prüller (Jurist und Journalist), Sprecher von Kardinal Schönborn, diffamierte mich klerikales Missbrauchsopfer 2015 öffentlich im Kurier:

 

 

http://catholicartseven.blogspot.co.at/


 

 

 

 

Als ehemaliger Kunstschüler von Frau Prof. Gerda Matejka – Felden begann ich Anfang der 1980er Jahre neben anderen Themen immer mehr über das Thema "Missbrauchskirche" zu malen und ich gründete die Kunstrichtung "Kath.art" (abgeleitet von catholic art).



Kunst gegen das Vergessen (Art against Oblivion) hier zeige ich einige meiner Kunstwerke:

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zum obigen Bild: Ich malte auch Kardinal Schönborn, doch bald stellte ich fest, einen Schönborn in dieser Größe will ich nicht länger zu Hause herumhängen haben.

 

 

 

Ich übermalte mein ursprüngliches Gemälde von Kardinal Schönborn und es wurde der weise Zauberer Gandalf daraus "The Lord of the Rings" (dieses Bild ist zugleich mein Lieblingskunstwerk geworden):


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 



 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

  

  

Franz Rose schrieb 1939 in „Mönche vor Gericht“ über das damalige Klosterleben: Sexuelle Missbräuche, klerikaler Sittenverfall, klösterliche Devisenschiebungen, Schmugglerneste, Morde im Kloster, die sittliche Not der Mönche.


 

 

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Franz Rose dokumentierte sein Buch mit vielen Gerichtsdokumenten.  




Obere Vertreter der Kirche reagierten so: "Das alles ist sei böswillige und verleumderische Nazipropaganda gegen die Kirche". Dass die Aufarbeitung der damals schon horrenden Kirchenmissbrauchswelle ins Stocken geriet, hatte die Kirche nur dem Ausbruch des 2. Weltkrieges zu verdanken, denn dadurch konnte von dem klerikalen Missbrauchsproblem abgelenkt werden.

 

 

 

Aber es entwickelte sich nach dem 2. Weltkrieg das Aufmerksammachen auf die kirchliche Missbrauchsproblematik anhand neuerlicher Missbrauchsopfer von Neuem.

 

 

 

Auch ich begann z. B. schon im Alter von 6 Jahren (das war 1962) darüber zu reden, was mir bei den Schulbrüdern (1180 Schopenhauerstraße) und in meiner Wiener Heimatpfarre (1080 Breitenfeld) so passierte. (Über all diese Sachen berichte ich ausführlich anhand meiner "Missbrauchsvita" im letzten Posting dieses Blogs.)

 

 

 

In meiner Jugendzeit probierte es auch Zirkuspater Schönig bei mir. Zirkuspater Heinz-Peter Schönig vom Orden der Pallottiner traute Corinna und Michael Schumacher und er taufte auch ein Kind des Roncalli Zirkusgründers Bernhard Paul:

 

 


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Wieder einige Jahre später kam mir der Benediktinerpater Hans Hermann Groer "sehr nahe". Auch darüber redete ich gleich drauflos und löste somit die allergrößte kirchliche Vertuschungsaktion aus.

 

 


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Dass ich eine Vertuschungsaktion auslöste, war mir natürlich damals nicht bewusst, weil ich der Meinung war, dass durch mein mutiges Auftreten gegen Groer sofort vorgegangen werde. Doch 20 Jahre (1995) nach meinen ersten Meldungen (1975) über Groers Treiben, da war er schon einige Jahre Kardinal, wurden die Vorwürfe endlich anhand weiterer Opfer von den Medien aufgegriffen.

 

 

 

Oder: Erst 1996 haben sich 1200 Klosterschwestern an einer USA Studie beteiligt. Ergebnis: 4 von 10 Nonnen werden zumindest einmal in ihrem Leben sexuell missbraucht, meist von einem Priester (über diese Studie berichte ich auf einigen meiner Blogs in älteren Postings ebenfalls ausführlich).




Blog von Michael Tfirst – Der Kardinal, das perverse Ungeheuer vom Benediktinerstift Göttweig


http://michaeltfirst.blogspot.co.at/






Michael Tfirst – Der Deutsche Orden und wie die Mönche vom Stift Göttweig fliegen lernten


http://catholicartdrei.blogspot.co.at/





Michael Tfirst ist Gründer der Kunstrichtung Kath.art, Freimaurer und Kirchenmissbrauchsopfer


http://catholicartseven.blogspot.co.at/





Michael Tfirst - Wird Kardinalsgemälde der Kunstrichtung Kath.art bald das teuerste Bild der Welt?


http://catholicartsix.blogspot.co.at/





Michael Tfirst im Wiener Künstlerhaus


http://kuenstlerhauswien.blogspot.co.at/





Österreichs staatliches und kirchliches Missmanagement bei Missbrauchsfällen – von Michael Tfirst


http://catholicartone.blogspot.co.at/





“Alma”, Klimt und Almas Cousine Anny – Blog von Michael Tfirst


http://catholicartfour.blogspot.co.at/





Symposium Heimkinder – damals und heute, Blog von Michael Tfirst


http://catholicartfive.blogspot.co.at/

 





Michael Tfirst malte Gandalf aus Lord of the Rings


http://tfirstgandalf.blogspot.co.at/





Dr. Michael Prüller, Pressesprecher von Kardinal Schönborn, diffamiert öffentlich Missbrauchsopfer


http://catholicartzwei.blogspot.co.at/





Klage gegen die Stadt Wien auf Entschädigung und Schmerzensgeld von € 30.000


http://wienergemeinderat.blogspot.co.at/











Hier sind einige Berichte (von tausenden Berichten, die ich gesammelt habe). Etliche davon habe ich selbst recherchiert:

 

 

 

Obwohl bereits seit 1970 die homosexuellen und pädophilen Neigungen Louis Fonteyne bekannt waren, konnte er ungehindert seinen sexuellen Abartigkeiten nachgehen. Auch bei den Schulbrüdern in Strebersdorf (NÖ), wo seine Neigungen der Ordensleitung von Anfang an bekannt war, hat er in den 80er Jahren unterrichtet und Schüler missbraucht. Pater Louis Fonteyne wurde erst 2005 für ein Jahr unbedingt verurteilt.

 

 

 

 

47 Mädchen innerhalb von 30 Jahren missbraucht, der 84 Jahre alte Priester war geständig

 

Der 84 jährige katholische Geistliche hat vor einem Gericht in Ottawa (Kanada) die Taten zugegeben. Jahrzehntelang machte er sich mit Süßigkeiten an kleine Mädchen heran. Er nahm sie für seine unsittlichen Berührungen immer auf seinen Schoß. Ein Kirchensprecher meinte, das ist "wahrscheinlich der schlimmste Missbrauchsfall" Kanadas. 2004 hatte erst das erste Opfer des Priesters Mut gefunden Charles Sylvestre offen zu beschuldigen. Alle Taten fanden von 1955 bis 1988 statt. Quelle: Bild am Sonntag 2006

 

 

 

 

 

Pfarrer in 59 Fällen wegen sexuellem Missbrauch verurteilt

 

Nach Medienberichten wurde der 39 jährige Pfarrer aus dem schwäbischen Ort Wald wegen sexuellem Missbrauch in 59 Fällen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt. Die Opfer waren drei Kinder im Alter zwischen elf und 14 Jahren. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 

 

 

 

Kinderfoltermaterial aus dem Internet bei Salzburger Priester

 

Vergewaltigungs- und Folterszenen, die an Kindern begangen wurden, hatte ein kath. Priester aus Pinzgau vom Internet heruntergeladen. Nachdem er bei einer Razzia in das Visier der Fahnder aus Deutschland geriet, bekam der Priester 3 Monate Haft für die 1600 Downloads.

 

 

 

 

Pfarrer gestand sexuelle Nötigung an zwei Mädchen

 

Im hessischen Kreis Bergstraße wird ein 44 jähriger Pfarrer wegen sexueller Nötigung an zwei Mädchen zu zwei Jahren Haft mit Bewährung verurteilt, da er für schuldig befunden wurde, zwei minderjährige Schwestern des Öfteren missbraucht zu haben. Der Pfarrer gestand die sexuellen Nötigungen begangen zu haben. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 

 

 

 

Holländischer Theologiestudent 1970 in Wien vor Gericht:

 

Ein Bub ist in einem Schwimmbad von einem Mann bei der Dusche eingeseift worden. Nachdem die Mutter des Buben von der unsittlichen Sache etwas mitbekam, hat sie den Mann verdroschen. Dabei ging seine Brille in Brüche. Als sie noch dazu dahinter kam, dass er ein Theologiestudent aus Holland ist und im Wiener Priesterseminar wohnt, hat sie Anzeige erstattet. Auch andere Buben hat er im Schwimmbad eingeseift. Bei einem Prozess in Wien soll die Richterin den Ausführungen des Theologiestudenten geglaubt haben, dass er aus rein väterlichen Gefühlen die Buben eingeseift habe. Er wurde freigesprochen, denn Kardinal König selber hat bei der Richterin interveniert. Quelle: Tfirst Michael

 

 

 

 

Kirche bezahlte Schadenersatz für Missbrauchsdelikt, dann deklariert sie das Geld als Betriebsunfall und fordert es von der Versicherung ein

 

Ein Pfarrer war wegen sexuellem Missbrauch an einem Mädchen verurteilt worden. Dem Mädchen wurde Schadenersatz gezahlt. Die Kirche fordert das Geld nun vom Versicherer retour, da es sich nur um einen Betriebsunfall handle. Der Versicherer hingegen argumentiert, dass die Versicherungspolice das Schmerzensgeld nicht abdecke, dass das Schadensrisiko wegen sexuellen Missbrauchs nicht mehr gedeckt sei. Medienberichten gemäß hat das Bistum mittlerweile zugegeben, dass es sich um einen von mehreren Fällen handelt. Die römisch-katholische Kirche soll bereits schon früher Schmerzensgeld für das Fehlverhalten von aktiven Mitgliedern bezahlt haben. Quelle: NZZ 2004

 

 

 

 

Pater August Paterno aus Vorarlberg meinte, seine Hand sei ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaße hinübergerutscht.

 

Obwohl die angeblichen Übergriffe Paternos rund 15 Jahre zurückliegen, sei es nicht ausgeschlossen, dass ein Verfahren eingeleitet wird. Bei entsprechender Schwere des Vergehens sei eine Nicht-Verjährbarkeit möglich, erklärte Benno Elbs, Pastoralamtsleiter von Feldkirch. Berichtet worden sei aber, dass der Kaplan nicht immer die notwendige Distanz bewahrt habe. Auch von "Übergriffen, die schwerwiegend sind", hätten Betroffene gesprochen. P. Paterno kommt aus der Diözese von Bischof Küng, der als päpstlicher Visitator in St. Pölten tätig ist. Küng solle von Vertrauensleuten der Opfer bereits vor Jahren informiert worden sein. Er versprach eine vollständige Aufklärung; wies jedoch laut ORF zugleich darauf hin, dass er nicht an Zufall glaube, dass die Vorwürfe zum jetzigen Zeitpunkt publik werden. Küng sagte: "Ich habe Verdachtsmomente und konkrete Hinweise, dass die Vorfälle benützt werden, um andere Ziele zu verfolgen". Konkretere Auskünfte gab der Bischof nicht. Pater Paterno meinte übrigens u. a., seine Hand sei ja nur im Schlaf zu einem Buben auf dessen Gliedmaße hinübergerutscht. Quelle: ORF

 

 

 

 

 

14 Nonnen von Taubstummenschule wegen sexuellem Missbrauch angeklagt

 

Schüler einer katholischen Taubstummenschule im Erzbistum Boston haben die Verantwortlichen wegen sexuellen Missbrauchs verklagt. Die Beschuldigten sind mindestens 14 Nonnen, ein Priester und einen Sportlehrer. Sechs Männer und drei Frauen werfen ihnen Vergewaltigungen und körperliche Misshandlungen vor. Die Verbrechen wurden zwischen 1944 und 1977 begangen, als die Kläger 7 bis 16 Jahre alt waren. Dem Verfahren könnten sich weitere ehemalige Schüler anschließen. Eine weitere Klage richtet sich auch gegen Bischof Thomas Daily, dem Vernachlässigung der Aufsichtspflicht vorgeworfen wird.

 

 

 

 

Priester wegen Kinderpornobesitz angeklagt, dabei stellte sich heraus, dass er auch zwölf Knaben sexuell belästigt hat

 

Besitz von Kinderporno lautete die ursprüngliche Anklage gegen einen Geistlichen aus Oberösterreich, der sexuelle Belästigung an zwölf Buben auch gestand. Der Priester hat in Dachsberg als Internatsleiter gearbeitet. Die Schüler, 10 bis 12 Jahre alt, habe er unsittlich berührt. Vermutlich werden noch weitere Fälle des Priesters, der auch als Religionslehrer tätig war, angezeigt. Quelle: APA

 

 

 

 

 

Magdeburger Bistum bestätigte zwei Fälle sexuellen Missbrauchs und zahlt nach 40 Jahren 25.000 Euro Entschädigung

 

Ein Fall ist aus den 60er Jahren, der andere passierte erst vor wenigen Jahren. Ein Ministrant, der seit seinem 9. Lebensjahr, für viele Jahre hindurch von einem Priester und einem weiteren Kirchenmann, sexuell missbraucht wurde, hatte 2005 einen Betrag von 25.000 Euro erhalten. Seit 1993 versuchte das Opfer, N. D. in der Kirche um Gehör, jedoch ohne Erfolg. Eine Entschädigung für die Therapiekosten wolle man auch nur dann zahlen, wenn über den Missbrauch in der Öffentlichkeit geschwiegen wird. Laut dem Bistumssprecher wurde auch im anderen, jüngeren Fall dem Opfern Hilfe angeboten. «Zu finanziellen Dingen äußere ich mich nicht», sagte der Sprecher des Bistums weiter, «Es liegt uns daran, nichts zu vertuschen, wir wollen die Leute schützen». Quelle: Der Spiegel

 

 

 

 

Wird Bischof doch wegen sexuellen Missbrauchs in mehreren Fällen angezeigt?

 

Der frühere Bischof von Springfield aus Massachusetts wurde wegen sexuellen Missbrauchs angezeigt. Wegen Verjährung wurde die Klage aber zurückgezogen. Der Bischof wird jedoch bald in New York, oder auch in New Hampshire, oder sogar in Kanada angeklagt, weil er Buben auch in all diesen Staaten missbrauchte. In diesen Staaten und Ländern gelten andere Verjährungsfristen. Quelle: ORF

 

 

 

Kinderpornos auf Computer im Priesterseminar von St. Pölten

 

Im Priesterseminar von St. Pölten in Niederösterreich wurden Fotos von Kinderpornografie entdeckt und mehrere Priesterseminaristen stehen nun unter dem Tatverdacht, belastendes Material auf den Hauptcomputer des Seminars vom Internet heruntergeladen zu haben. Regens Küchl, also der Leiter des Priesterseminars, gab bei der Polizei an, niemand habe etwas mit Kinderpornos zu tun. Das belastende Material wurde "von einem Hacker" auf den PC geladen. Auch Autoritätsverhältnisse habe es im Priesterseminar von St. Pölten gegeben, dass nach dem Auftauchen der Kinderpornos endgültig geschlossen wurde. Alle Seminaristen wurden entlassen und der Vorarlberger Bischof Küng wurde von Rom aus als Visitator eingesetzt. Quelle: ORF 2004, Tageszeitungen

 

 

 

Ich (Michael Tfirst) möchte zu der schmutzigen Causa rund um das Priesterseminar in St. Pölten sagen, dass da im Hintergrund sicher ganz andere politische und kirchenpolitische Interessen und Machtspiele vertreten waren. Es hätte bei der Menge an heruntergeladenen Bildern von kinderpornografischem Material alle 100 Priesterseminaristen angezeigt werden müssen. Auf Festplatten mehrerer Computer befanden sich 40.000 Fotos und zahlreiche Filme mit teils abartigen Sexdarstellungen. Das Material ist u. a. in den Zimmern der Priesteramtskandidaten von der Sicherheitsdirektion NÖ (also von der Polizei) sichergestellt worden. Ein einziger Seminarist aus Polen wurde angezeigt und mit 6 Monaten bedingt verurteilt, weil bis zur Gerichtsverhandlung viel von dem Beweismaterial verschwunden war, das die Sicherheitsdirektion in NÖ sicherstellte. Ich würde sagen, das Konkordat und kirchentreue Staatsdiener an Schlüsselstellen in der Polizei haben ihre Wunder wirken lassen...

 

 

 

 

Vier von zehn Nonnen werden in den USA sexuell missbraucht, meist von Priestern

 

Vier von zehn Nonnen in den USA sind einer Studie zufolge schon einmal sexuell missbraucht worden - oft von einem Priester oder einer anderen Nonne. Insgesamt 34.000 Ordensfrauen seien davon möglicherweise betroffen, berichtete die Tageszeitung "St. Louis Post-Dispatch" am Sonntag. Die entsprechende Studie der Universität St. Louis im US-Bundesstaat Missouri werde seit 1996 unter Verschluss gehalten, weil die katholische Kirche einen Skandal befürchte. Viele der Nonnen seien "Opfer der Strukturen in derselben Institution, der sie ihr Leben gewidmet haben", zitierte die Zeitung den Psychologen John Chibnall, der für die Studie insgesamt 1164 Nonnen aus 123 US-Ordensgemeinschaften befragt hatte.  Quelle: Yahoo 2003

 

 

 

Zahlung von 900.000 Euro an ein Missbrauchsopfer der Erzdiözese in Birmingham

 

Ein 35 Jahre alter Mann hat 900.000 Euro von der Erzdiözese Birmingham erhalten. Zwischen dem 7. und 18. Lebensjahr wurde das Opfer von einem Priester missbraucht, so dass durch die Missbräuche bei dem Opfer sogar längere stationäre Klinikaufenthalte notwendig wurden. Ein anderer Ministrant aus Manchester hatte bereits schon 330.000 Pfund erhalten. Acht Männer, die zur Tatzeit zwischen 8 und 17 Jahre alt waren, haben bereits vor Gericht Missbrauchsvorwürfe gegen den Priester erhoben. Da der Priester aber inzwischen verstarb, konnte er nie zur Rechenschaft gezogen worden. Quelle: Yahoo 2005

 

 

 

 

 

Katholischer Priester aus Irland missbrauchte 100 Jugendliche

 

Sean Fortune soll in den vergangenen 20 Jahren über hundert Jugendliche sexuell missbraucht haben. Opfer berichteten minutiös, wie sie der Priester vergewaltigte, doch die zuständigen Bischöfe spielten die Angelegenheit immer nur herunter, bis es letztendlich doch zu 70 Anzeigen gegen den Geistlichen Fortune kam.

 

 

 

 

 

Benediktinerpater aus dem Stift Göttweig wegen sexueller Übergriffe abgesetzt

 

Der Pfarrer und Ordensgeistliche einer Gemeinde in Niederösterreich steht im Verdacht sexueller Übergriffe gegen drei Mädchen. Die Staatsanwaltschaft in St. Pölten ermittelt in diesem Fall und das Heimatkloster des Priesters, das Stift Göttweig in Niederösterreich, hat den Benediktinerpater als Pfarrer abgesetzt. Quelle: Der Standard 2004

 

 

 

 

Sexueller Missbrauch: Geständnis eines Pfarrers der Diözese Eisenstadt

 

Die Diözese Eisenstadt/Burgenland gab 2007 bekannt, dass ein katholischer Pfarrer gestand, sexuellen Missbrauch in mehreren Fällen begangen zu haben. Die Erzdiözese meinte, dass nun den Betroffenen die besondere Aufmerksamkeit gelte und die damit verbundenen Maßnahmen der kirchlichen Richtlinien bei sexuellem Missbrauch werden sofort umgesetzt.

 

 

 

 

 

Liebesbeziehungen eines kath. Pfarrers zu mehreren Frauen

 

Der Pfarrer machte seine Kirche in Köln zu einem open house für jedermann. Homosexuelle wurden verstärkt eingeladen und angesprochen und das Gotteshaus wurde zur Diskothek umfunktioniert. Nachdem der Geistliche aber auch noch Liebesbeziehungen zu mehreren Frauen seiner Pfarre hatte, wurde er einfach nach vom Bischof einiger Zeit versetzt.

 

 

 

 

Öffentlichkeit falsch informiert, bischöflicher Pressesprecher entschuldigt sich

 

Ein Priester verschwand ohne Verabschiedung von seinen Gemeindepfarreien. Der Pressesprecher der Diözese Augsburg informierte die Gläubigen, dass der Pfarrer aus gesundheitlichen Gründen beurlaubt wurde, aber in Wirklichkeit wurde gegen ihn wegen sexuellen Missbrauchs ermittelt, da die Eltern eines Opfers Anzeige bei der Kriminalpolizei eingebracht hatten. Später entschuldigte sich der Pressesprecher des Bischofs dafür, falsch informiert zu haben. Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 

 

 

 

Pfarrer wird 8 Jahre Haft für Kindesmissbrauch antreten müssen

 

Wegen Kindesmissbrauchs von drei Knaben wurde ein katholischer Pfarrer In Los Angeles schuldig gesprochen, nun drohen ihm nach dem Schuldspruch über 8 Jahre Haft. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

 

Im Waisenhaus der Caritas wurden bis 2005 Kinder misshandelt

 

In Kroatien tauchten in Medienberichten Fälle von Kindesmisshandlung eines Waisenhauses der Caritas auf. Wegen Vergewaltigung eines geistig behinderten Buben wurde schließlich ein Mitarbeiter festgenommen. Die Kirche will zu den Vorkommnissen des Waisenhauses in Brezovica bei Zagreb keine Stellungnahme für die Öffentlichkeit abgeben. Quelle: Wiener Zeitung 2005

 

 

 

 

Pfarrer von Annaberg wegen sexuellem Missbrauch versetzt

 

Pater Raphael musste wegen sexuellem Missbrauch Abschied nehmen! Er kommt ins Stift St. Peter als Altenpfleger. Eine Anzeige werde es nicht geben, denn die Fälle liegen schon Jahre zurück!

 

 

 

 

Geldstrafe für Pfarrer wegen sexuellen Missbrauch

 

Ein 49 Jahre alter Priester wurde zu einer Geldstrafe in Höhe von 9.000 Euro im Bad Homburger Amtsgericht verurteilt. Von 1990 bis 1991 hatte der Geistliche einen damals 13 Jahre alten Ministranten mehrmals unsittlich berührt. Der Verteidiger des angeklagten Priesters meinte, dass der Geistliche durch die Vorwürfe bereits schon selbstmordgefährdet sei und dass er gegen das Urteil berufen wolle. Gegen den Priester wurde aber auch wegen weiterer Fälle ermittelt, aber alle Verfahren sind eingestellt worden, weil die Taten bereits verjährt sind. Das Bistum in Mainz beurlaubte den Geistlichen. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Schweigegelder an Opfer sind lt. Kirche Versöhnung

 

Prälat Albert Holenstein missbrauchte in Vorarlberg einige Buben. Er wurde aber nach bekanntwerden der Taten nach Tirol als Prälat versetzt. Er gab bei den Verhören der Kriminalpolizei mehrfache sexuelle Misshandlungsfälle zu, zumindest aber gegenüber drei Ministranten. Wegen Verjährung kam es zu keinen Verhandlungen da auch Schweigegelder an Opfer bezahlt wurden. Eine Versöhnung mit den drei Opfern soll auf diese Weise stattgefunden haben. Prälat Holenstein darauf, dass er für die Mission so viele Gelder eingesammelt habe und dass daher die Kirchenoberen alles unternehmen sollen, dass in der Öffentlichkeit nie sein Name als sexueller Missbrauchstäter genannt werden solle, da er das nicht überleben würde. Er überlebte und ist mittlerweile weit über 80 Jahre alt und in Tirol eine der honorigsten Personen.

 

 

 

 

Sogenannter Straßenpriester missbrauchte Straßenkinder

 

Ein ehemaliger Priester aus Massachusetts wurde verurteilt, da er in Boston vor 20 Jahren einen Buben vergewaltigte. Der Geistliche hat als "Straßenpriester", der sich um Straßenkinder kümmerte, viele Kinder sexuell missbraucht. Im Jahre 2002 kam gegen den Priester nur ein Fall zur Anklage. Von insgesamt vier Fällen gegen ihn wurden zwei Anklagen von den Anklägern selbst zurückzogen und ein dritter Ankläger ist plötzlich spurlos verschwunden. In Massachusetts ist Shanley einer der wenigen Priester, die dennoch (auch wenn nur in einem Fall) verurteilt wurden. Die meisten Priester, die wegen sexuellem Missbrauch in Verdacht kamen und gegen die ermittelt wurde, konnten sich einer Anklage entziehen, da deren Taten verjährt sind.

Quelle: ORF

 

 

 

 

Wieder Kinderpornos bei Pfarrer gefunden

 

Gegen einen 44 Jahre alten Pfarrer in der Nähe von München wird wegen des Besitzes von Kinderpornos auf Videokassetten ermittelt. Der Pfarrer wird daraufhin von seiner Landeskirche vom Dienst suspendiert. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 

 

 

15 Jahre Haft für US-Priester wegen sexuellen Missbrauchs

 

Im US-Bundesstaat Missouri ist wegen sexuellen Missbrauchs ein katholischer Priester zu 15 Jahren Haft verurteilt worden, da er sein minderjähriges Opfer mehrmals und über einen Zeitraum von drei Jahren missbrauchte.

 

 

 

 

Priester soll Vergewaltigung an Nonne auf Video aufgezeichnet haben

 

Ein 69 Jahre alter Franziskanerpriester ist verhaftet worden. Mit anderen Männern zusammen soll er in einem Armenhaus eine Nonne öfter vergewaltigt und dabei die Vergewaltigungsszenen immer auf Video aufgezeichnet haben. Die Nonne ist in einem Heim für Arme tätig und Gynäkologen haben die Vorwürfe der Nonne nach Untersuchungen auch bestätigt, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Der Franziskanerpater, der inhaftierte wurde, meinte: "Die Anschuldigungen gegen mich sind rein erfunden, die Nonne sei geistig nicht zurechnungsfähig.“ Quelle: Spiegel Online 2006

 

 

 

 

Mädchen wurde 45 Mal zum Geschlechtsverkehr von Priester gezwungen

 

Ein 65 Jahre alter katholischer Priester, der für seine vielen Beziehungen bekannt war, pflegte diese mitunter auch ungeniert zu Minderjährigen. Wurde das Treiben den Kirchenoberen zu bunt, erfolgte einfach die Versetzung in eine andere Pfarrei. Er zwang auch seit 1982 ein damals 12jähriges Mädchen mindestens 45 Mal zum Geschlechtsverkehr. Bei dem Mädchen stellten sich gesundheitliche Spätfolgen ein, dadurch wurden die Verbrechen des Geistlichen bekannt. "Mir hätte auch keiner geglaubt, denn in so einem Dorf steht der Pfarrer auf einem Podest" sagte die Frau, die als Mädchen das Opfer war. Aus polizeilich beschlagnahmten Akten vom Pfarrhof ging hervor, dass die sexuellen Missbräuche des Pfarrers an der Minderjährigen im bischöflichen Ordinariat schon seit 1984 bekannt waren. Doch die Straftaten wurden vertuscht, Bischof Stimpfle und Generalvikar Kleindienst empfahlen dem Pfarrer nur, dass er sich für eine gewisse Zeit aus der Diözese zurückzuziehen solle. Als aber der Fall wegen der gesundheitlichen Spätfolgen des Mädchens bekannt wurde und zur Anzeige gelangte, äußerte sich der Bischof 1988 schriftlich insofern, dass die Verjährungsfrist für derlei Fälle doch bei drei Jahren liege. Vor Gericht behauptete der frühere Generalvikar Kleindienst, er habe die Personalakte des Pfarrers nicht mehr in Erinnerung. Kleindienst mittlerweile befördert, wurde vom Bischof wegen diesem Fall sogar mit einer ausdrücklichen Ehrenerklärung ausgestattet. Der Richter hegte daran aber doch Zweifel, "Ich frage mich, warum sich die Vorgesetzten des Pfarrers eingehend mit Verjährungsfristen beschäftigen, wenn sie angeblich von nichts wissen." Obwohl die Straftaten verjährt waren, wurde ein Urteil für vier Jahre Gefängnis gefällt. Das Gericht appellierte in Richtung Kirche, dass diese eine Fürsorgepflicht nicht nur für ihre Pfarrer, sondern auch für die Kinder habe, die zum Pfarrer kommen. Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 

 

 

Katholische Orden Irlands wollen Opfer 128 Millionen Euro zahlen

 

In Irland setzen sich seit längerem die Opfer von sexuellem Missbrauch zur Wehr. Die katholischen Orden in Irland haben erklärt, sie wollen deren Opfer von sexuellem Missbrauch in kirchlichen Heimen mit 128 Millionen Euro entschädigen. Die Höhe, welche die weltliche Kirche Irlands an fast 16.000 Opfer zahlen wird, steht noch nicht fest.

 

 

 

 

1,7 Millionen Dollar an Familie eines Minderjährigen, der drei Jahre lang von einem Priester missbraucht wurde

 

Die Erzdiözese St. Louis wird 1,7 Millionen Dollar an die Familie eines Minderjährigen zahlen, der über einen Zeitraum von drei Jahren von einem Priester missbraucht worden war. Der Priester verbüßt eine 15jährige Gefängnisstrafe.

 

 

 

 

Immer mehr Vorwürfe gegen Priester in Deutschland

 

Kardinal Karl Lehmann erwartet weitere Vorwürfe gegen Priester wegen des Verdachts auf sexuellen Missbrauch. Nach Angaben von Weihbischof Grave sind von den insgesamt 18.000 Priestern in Deutschland zurzeit 200 bis 300 Fälle von Pädophilie bekannt. Die Vorfälle träfen die "Kirche in diesem Land ähnlich wie in den Vereinigten Staaten ins Mark".

 

 

 

 

Schweizer Nonne bekam Kind von Kardinal

 

ROM – «Leider Gottes ist alles wahr. In Afrika gibt es kaum einen Bischof, der keine Kinder hat. Sogar der Kardinal von Dar-es-Salaam in Tansania hat ein Kind. Und zwar von einer Schweizer Nonne.» Der Schweizer Religionswissenschafter Al Imfeld (66), Frater der Missionsgesellschaft Immensee und ausgewiesener Afrika-Kenner, bestätigt den Skandal um Hunderte von jungen Ordensschwestern, die von sextollen Priestern missbraucht werden, ohne dass der Vatikan etwas dagegen unternimmt. «In Afrika ist ein Mann ohne ein Kind kein Mann. Und das gilt auch für Priester», sagt Imfeld, der zahlreiche Bücher über den Schwarzen Kontinent verfasst hat. Vor zwei Jahren wurde in Simbabwe ein neuer Bischof gesucht – man fand keinen einzigen Anwärter, der nicht Vater war. «Das ist die Realität», sagt Imfeld. Schwester Lauda, in Düren lebende ehemalige Ordensfrau der Schwestern vom Kostbaren Blut, die wegen des Verteilens von Kondomen an afrikanische Prostituierte aus ihrer Gemeinschaft verbannt worden war, hat zu den sexuellen Übergriffen durch Priester auf Ordensfrauen Stellung genommen. In einem Pressegespräch erklärte sie, dass viele Priester die "Unerfahrenheit, Ahnungslosigkeit und vor allem die Abhängigkeit der Schwarzafrikanerinnen" ausnutzten, "die noch immer in totalem Gehorsam gegenüber den Männern, vor allem älteren, erzogen werden". Sie selbst habe versucht, die Frauen zu mobilisieren. Zehn der von ihr zum Widerspruch ermunterten Schwestern seien damals allerdings strafversetzt worden. Der Vorstand des Deutschen Katholischen Missionsrates (DKMR) hat auf die vom Vatikan bestätigten Missbrauchsfälle "mit Bestürzung und Schmerz" reagiert. In einer Erklärung versichern sie den Opfer einer "tief empfundenen Solidarität", deren "Not und Verletzungen wir nur ahnen können". Unter Bezugnahme auf das vor einem Jahr von Kardinal Arinze abgelegte Schuldbekenntnis, demzufolge "auch Christen" sich Menschen gefügig machten, heißt es in der DKMR-Erklärung: "Die bittere Aktualität dieses Eingeständnisses macht uns stumm und verbindet uns mit allen, die das moralische Ansehen der Kirche in Frage gestellt sehen." Der Katholische Deutsche Frauenbund und die Katholische Frauengemeinschaft Deutschlands erwarten von den zuständigen Stellen im Vatikan, dass sie sich "mit Entschiedenheit auf die Seite der missbrauchten Ordensfrauen stellen und sich zu Anwälten dieser Opfer, ihrer Ehre und ihrer verletzten Würde machen". Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Karl Lehmann, wurde gebeten, sich des Anliegens anzunehmen und in allen kirchlichen Gremien für eine weitere Befassung mit dem Thema "Gewalt gegen Frauen in der Kirche" einzutreten.

 

 

 

 

Priester erwürgt schwangere Geliebte und schneidet sie in Stücke

 

Gleich nach dem Urbi et Orbi: Priester erwürgt schwangere Geliebte und schneidet sie in Stücke - doch Kirche warnt weiter vor Andersgläubigen - Kaum war das "Urbi et Orbi" in Rom gesprochen (und der "Ablass" von allen "Sündenstrafen" erteilt), beging ein römisch-katholischer Priester in Mexiko gleich ein besonders schlimmes neues Verbrechen. Er erwürgte nach der Ostermesse seine schwangere Geliebte und zerschnitt sie anschließend in Stücke. Die Leichenteile packte er in Tüten und warf sie in der Nähe des Friedhofs weg. Laut der Mutter des Opfers "habe die Tochter den Priester kennen gelernt, als sie 13 Jahre alt war". Beide haben bereits ein gemeinsames Kind. Derzeit wird ermittelt, ob der "Hochwürden" ein Serientäter sein könnte.

 

 

 

 

 

Sexueller Missbrauch durch Priester an Ministranten

 

In der Diözese Speyer haben zwei ehemalige Ministranten schwere Vorwürfe gegen einen Priester erhoben. Der Geistliche soll sie sexuell missbraucht haben. Der Fall lag der Glaubenskongregation in Rom vor. Die Opfer halten der Kirche nun vor, ihrem eigenen Anspruch nicht gerecht zu werden. Als die beiden ehemaligen Messdiener den Ansprechpartner der Diözese Speyer kontaktierten, wurde der Fall an das bischöfliche Domkapitel weitergegeben. Die Ankläger erhielten keine weiteren Informationen. Einer der Ankläger rief den Ansprechpartner an, der verwies auf das Domkapitel, dieses verwies auf Rom. Der Domkapitular entschuldigte sich. Nach 7 weiteren Monaten nehmen die Ankläger erneut Kontakt zum Ordinariat auf. Der Domkapiutular verweist auf die Verjährung und berichtet über eine kircheninterne Buße des Täters, die als Bestandteil der Personalakte geheim sei. Quelle: Der Spiegel 2004

 

 

 

 

Justiz in Polen ermittelt gegen Erzbischof

 

Die Presse berichtet, dass der Danziger Erzbischof Tadeusz Goclowski gegen den einstigen Starpriester H.J. der Gewerkschaft Solidarnosc ein Amtsenthebungsverfahren wegen Demoralisierung Jugendlicher eingeleitet hat. Nach 1989 machte der einstige Freiheitskämpfer jedoch vor allem durch antisemitische Ausfälle gegen Juden, Russen, die EU und die Linke Polens von sich reden. Seit Ende Juli ermittelt die Justiz gegen J. wegen des Verdachts des sexuellen Missbrauchs von minderjährigen Jugendlichen. J. weist die Vorwürfe als Kesseltreiben missgünstiger Medien und "jüdisch - kommunistischer" Kreise empört zurück. Quelle: diepresse.com

 

 

 

 

Das volle Ausmaß des Missbrauchs-Skandals in Irlands Kirche könne noch unbekannt sein.

 

Der Erzbischof von Dublin Diarmuid Martin sagte, das volle Ausmaß des Missbrauchs-Skandals in Irlands Kirche könne noch unbekannt sein. Er mahnte in einer Rede vor der nationalen Priester-Konferenz zu offenem Umgang mit dem Problem und zur Gewährleistung von bestmöglichem Schutz von Kindern. Regierung und Kirche gegen bisher von ca. 16.000 mutmaßlichen Opfern sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter aus.

 

 

 

 

Ordenspriester vom Stift St. Peter geständig

 

Die Staatsanwaltschaft Salzburg hat Anklage gegen einen ehem. Salzburger Pfarrer wegen sexuellen Missbrauchs von 1993 - 1996 im Tennengau erhoben. Der Beschuldigte - derzeit Ordenspriester im Stift St. Peter - war im Vorverfahren voll geständig. Weiteren Anschuldigungen wurde wegen Verjährung nicht nachgegangen. Der zuständige Erzbischof sprach von rückhaltloser Aufklärung und einer Wiedergutmachung im Rahmen des Möglichen. Quelle: kurier.at

 

 

 

 

US-Militärpfarrer zwingt Soldaten zu Oralverkehr

 

Ein katholischer US-Militärpfarrer einer Bamberger Einheit ist zu 5 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der Pfarrer hatte drei Soldaten Alkohol aufgedrängt und sie zuerst in einer Gaststätte, später in seiner Wohnung zu Oralverkehr gezwungen. Die Opfer waren zwischen 18 und 20 Jahre alt. Ein weiterer Missbrauch ereignete sich 2004 mit drei untergebenen Marineinfanteristen in Doha im Golfstaat Katar. Quelle: Spiegel 2005

 

 

 

 

 

US-Diözese in Kentucky einigt sich mit 361 Missbrauchsopfern

 

Eine Diözese in Kentucky will 85 Millionen Dollar Entschädigung an Hunderte Opfer sexuellen Missbrauchs durch Priester zahlen. Die Missbrauchsfälle hatten sich in einem Zeitraum von 50 Jahren ereignet. Louisville - Ein Richter stimmte jetzt der Einigung zwischen den Opfern und der Diözese Covington zu. Das Geld kommt 361 Klägern zugute, die alle von Geistlichen missbraucht wurden. Richter John Potter erklärte, das Geld könne das Geschehene nicht wieder gut machen, die Kirche meine es jedoch ehrlich mit ihrem Wunsch, die Opfer zu entschädigen. Die Kläger erhalten je nach Ausmaß des Missbrauchs zwischen 5000 und 450.000 Dollar. Die Einigung ist eine der teuersten für die katholische Kirche mit amerikanischen Missbrauchsopfern. Die Diözese Orange in Kalifornien erklärte sich 2004 zur Zahlung von 100 Millionen Dollar bereit, um 90 Kläger zu entschädigen. Quelle: Spiegel Online 2006

 

 

 

 

Tessiner Pfarrer wegen Pädophilie-Verdacht verhaftet

 

Der Pfarrer von Gordola sitzt unter dem Verdacht des Kindsmissbrauchs in Untersuchungshaft. Dem 62-Jährigen werden sexuelle Belästigung sowie sexuelle Handlungen mit mehreren Minderjährigen vorgeworfen. Die Festnahme des Priesters sei am Samstag erfolgt, teilt die Tessiner Staatsanwaltschaft mit. Angaben zum Stand der Untersuchungen wurden keine gemacht. Gemäss Berichten von Tessiner Zeitungen wurden die Ermittlungen aufgenommen, nachdem einige Knaben ihre Eltern informiert hatten. Der Pfarrer war seit über zehn Jahren in der Gemeinde Gordola und im Verzasca-Tal tätig. Er wurde von seinem Amt suspendiert, wie die Diözese von Lugano in einem Communiqué mitteilte. Es ist schon der zweite Pfarrer aus dem zwischen Locarno und Bellinzona gelegenen Dorf, der in einen derartigen Fall verwickelt ist. Gegen den Vorgänger des 62-Jährigen war die Justiz vorgegangen, kurz nachdem er 1993 aus Gordola versetzt worden war. Pier Giacomo Grampa, der designierte Bischof von Lugano, der sich derzeit an einem abgeschiedenen Ort auf seine Weihung vom kommenden Sonntag vorbereitet, hat laut Communiqué "mit Schmerz" auf die Nachricht reagiert. 34 Priester wurden wegen Pädophilie-Vorwürfen von den Philippinen entfernt.

 

 

 

Wegen Pädophilie-Vorwürfen sind in zwei Bistümern insgesamt 34 Priester aus ihren Pfarreien entfernt worden. Diese Zahlen nannte heute ein Kirchensprecher. Die Bischöfe des mehrheitlich katholischen Lands hatten sich im Juli für kirchliche Missbrauchsfälle in der Vergangenheit öffentlich entschuldigt. Quelle: AFP

 

 

 

 

Indonesien entschädigt Opfer von sexuellem Missbrauch

 

Das Erzbistum Adelaide entschädigt Opfer von sexuellem Missbrauch mit fast 60.000 Euro pro Kopf. Das kündigte der Erzbischof der Stadt an. Das Geld sei nicht mit Bedingungen verbunden; die Opfer brauchten keine Erklärungen zu unterschreiben und nicht auf Prozesse zu verzichten. Bei den Opfern handelt es sich um behinderte Menschen, die von einem Schulbusfahrer ihrer katholischen Schule missbraucht worden waren. Quelle: Radio Vatikan

 

 

 

 

Frankreich 12 Jahre Haft für Priester

 

In Frankreich ist ein katholischer Priester wegen der Vergewaltigung von Minderjährigen zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Der 65-jährige Kanadier Denis V. wurde am Mittwoch von einem Strafgericht im nordfranzösischen Evreux für schuldig befunden, in der Gemeinde Lieurey von 1989 bis 1992 einen Jungen, der damals zwischen 14 und 17 Jahre alt war, sexuell missbraucht zu haben. Der Fall erregt in Frankreich großes Aufsehen und hat die katholische Kirche insgesamt in die Kritik gebracht. Denn Vadeboncoeur war bereits 1985 in der kanadischen Provinz Québec zu 20 Monaten Haft wegen sexuellen Übergriffen gegen Minderjährige verurteilt worden. Obwohl der Bischof von Evreux davon gewusst hatte, hatte er ihn 1988 mit der Leitung der Gemeinde in der Normandie betraut.

 

 

 

 

Priester wegen Vergewaltigung in Angers vor Gericht

 

In der westfranzösischen Stadt Angers steht seit heute ein katholischer Priester vor Gericht, der zwei 13 Jahre alte Zwillingsschwestern vergewaltigt haben soll. Der inzwischen 80-jährige Abbé muss sich wegen der 17 Jahre zurückreichenden Vorwürfe vor Geschworenen verantworten. Laut Anklage hatte die Mutter dem Kleriker 1987 die beiden Mädchen drei Mal anvertraut, damit er in einem Pflegeheim ihre "religiöse Erziehung" vervollkommne. Der Mann machte die Kinder demnach dagegen glauben, er solle sich um Sexualkunde kümmern, und verging sich an ihnen. Die Eltern der Mädchen hatten nach Jahren von den Vorfällen gehört und den Priester zur Rede gestellt, der zunächst alles abstritt. Der Bischof von Angers riet den Eltern ab, den Abbé strafrechtlich verfolgen zu lassen, weil dieser krank sei. Beide Opfer heirateten später und offenbarten sich gegenüber ihren Männern, nachdem Probleme mit dem Liebesleben offenbar wurden. Als ihn beide Ehepaare gemeinsam aufsuchten, gestand der Priester den Angaben zufolge und bat seine Opfer um Vergebung. In späteren Vernehmungen durch Gendarmerie und Untersuchungsrichter bestritt er aber die Vergewaltigungen und sagte lediglich aus, er habe die Mädchen berührt. Nach dem Bekanntwerden des Falles hatten sich auch andere mutmaßliche Opfer gemeldet; diese Vorwürfe sind aber nach französischem Recht inzwischen verjährt, weil sie noch länger zurückliegen. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Pfarrer drehte Sex-Videos

 

„Er drehte Sex-Videos, verführte junge Mädchen und wurde wegen sexuellen Missbrauchs verurteilt. Seitdem versteht der Seelsorger Harry Riemer die Welt nicht mehr – und fragt immer noch: Was ist schon dabei?“ Die Monogamie sei „auch nur so ein moralischer Unsinn, den die Bibel an keiner Stelle verlangt.“ Bei seiner vorletzten Stelle im Gelsenkirchener Stadtteil Schalke bringt er den Gemeindekindern das Kaninchenschlachten bei. Sie sollen lernen, dass Fleisch nicht aus der Tiefkühltruhe kommt. Als er einen todkranken Hund eigenhändig erlösen will, sitzt leider der Betäubungsschlag nicht richtig. Dummerweise verfehlt Riemer dann auch noch die Halsschlagader, und das Tier rennt blutend und jaulend durch die halbe Stadt, er mit dem Messer hinterher. ´Pfarrer schlachtete Hund` steht am nächsten Tag in der Zeitung, aber wie immer ist auch das nur die halbe Wahrheit. So war es zum Beispiel kein Rottweiler, wie berichtet, sondern ein Dobermann, wie Riemer berichtigt. Heute winden sich seine Vorgesetzten schlimmer als die in solchen Fällen beinahe routinierten Katholiken. Ein internes Disziplinarverfahren steht noch an. Bis zum Frühjahr 2001, als der Staatsanwalt kam, hat natürlich keiner was geahnt.“ „Doreen schämt sich, wie sich ein Mädchen mit 15 oder 16 Jahren eben schämt, wenn es noch völlig unerfahren ist und ihm der dreimal ältere Pfarrer plötzlich an die Wäsche will. Anfangs fühlt sie sich überrumpelt, dann sagt sie immer öfter nein. Er bettelt und fleht immer weiter: Wenigstens einmal Anfassen im Monat – dann könne er sich auch wieder mehr um Doreens kranke Mutter kümmern, die krank ist und von ihm betreut wird. Ohne den sexuellen Aspekt, sagt er – und findet nichts anstößig an diesem Handel -, hätte er in der Seelsorge nie so viel leisten können.“ „Erfahrungstheologie nennt er seine Experimente mit Fäkalien und Tieren. Gemeinsam wollten sie erfahren, warum Menschen dabei nicht nur Ekel empfinden nur Doreen besteht die Prüfungen nicht. Sie habe sogar nein gesagt, wenn sie nur mal mit nacktem Oberkörper vor seiner Kamera seilspringen sollte.“ „Die Kirche zahlt sein Wartestandsgehalt vorerst weiter.“ Pfarrer Reimer hat auch Haschisch an Jugendliche weitergegeben. Quelle: Stern 2003

 

 

 

 

Pfarrer gesteht sich an einigen Minderjährigen vergangen zu haben

 

Ein 67 Jahre alter Pfarrer aus dem niedersächsischen Hildesheim wird in den Ruhestand versetzt. Er hatte zuvor zugegeben, sich an mehreren minderjährigen Buben vergangen zu haben. Es gab in diesem Fall allerdings kein kirchliches Gerichtsverfahren, da die Taten des Pfarrers bereits verjährt waren. Quelle: Deutsche Presse-Agentur

 

 

 

 

 

Milde Strafe für Pfarrer

 

In Darmstadt wurde ein "Seelsorger" aus dem Odenwald wegen sexueller Nötigung und Missbrauchs von minderjährigen Schutzbefohlenen zu zwei Jahren Gefängnis auf Bewährung verurteilt. Als noch skandalöser als das milde Strafmaß empfand die Presse das Verhalten der Kirchenleitung, die bereits vor 13 Jahren auf die Sexualstraftaten des Geistlichen aufmerksam gemacht wurde. Der Vater einer Geschädigten hatte damals nur deshalb auf eine Anzeige verzichtet, weil die Kirche zugesichert hatte, den Priester nicht mehr mit Jugendlichen in Berührung kommen zu lassen. Quelle: Frankfurter Rundschau

 

 

 

 

24 Jahre Gefängnis für Priester

 

Der ehemalige Internatsdirektor Hector Pared ist gestern zu einer Gefängnisstrafe von 24 Jahren verurteilt worden. Der Priester hatte sich des sexuellen Missbrauchs an Schülern strafbar gemacht, wie aus Justizkreisen zu erfahren war. Das Tribunal von Quilmes, einem südlich gelegenen Vorort von Buenos Aires, hat ihn in mindestens zehn Fällen für schuldig befunden.

 

 

 

 

Kardinal Groer vom Benediktinerstift Göttweig

 

Die sexuellen Misshandlungen wurden durch Opfer aufgedeckt. Unter den Opfern waren auch behinderte Buben. Der Göttweiger Benediktinerpater Dr. Herman Groer missbrauchte im Knabenseminar Hollabrunn etliche Knaben (u. a. verging er sich in Duschen an Jugendlichen und kleinen Buben), aber auch außerhalb des Hollabrunner Seminars betrieb er seine sexuellen Misshandlungen. Später wurde er Kardinal, obwohl seine Neigungen zu Knaben damals überall bekannt waren! Der St. Pöltner Bischof Kurt Krenn ist aber weiterhin von der Unschuld des Kardinals überzeugt. Er kenne keine Zeugenaussagen, habe aber genug Einsichten in die Person Groer, die er schätze, betonte Krenn in einem Interview des Nachrichtenmagazins "profil". Im Hinblick auf die Betroffenen meinte der Bischof, er gebe niemandem einen Persilschein nur weil er sich "Opfer" nenne. Er wolle diesen Leuten nicht nahetreten und auch nicht ihre Motive beurteilen, meinte Krenn. Aber er wisse inzwischen "einiges, was den Schluss, den die Mehrheit zieht, unzulässig macht". Und er fügte hinzu: ."Ich glaube nicht, dass jemand in etwas involviert ist, ohne auch selber ein Sünder zu sein."

 

 

 

 

 

 

USA: Bischof nach Missbrauchs-Skandal zurückgetreten

 

Der Bischof der Diözese Tucson im US-Bundesstaat Arizona, Manuel Moreno, ist im Gefolge eines Skandals um sexuellen Missbrauch Minderjähriger durch Priester zurückgetreten. Finanziell steht die Diözese auf Grund enormer Entschädigungszahlungen vor dem Ruin. Der Papst habe den Rücktritt des 72-Jährigen Manuel Moreno angenommen, berichtet die "New York Times". Üblicherweise gehen Bischöfe erst mit 75 Jahren in den Ruhestand. Die Diözese Tucson war nach hohen Zahlungen wegen Vorwürfen sexuellen Missbrauchs an den Rand des Bankrotts gelangt. Im Jänner 2002 hatte die Diözese einen Vergleich mit 16 Klägern geschlossen und sich zur Zahlung von 16 Millionen Dollar verpflichtet. Im Gegenzug wurde der Diözese Stillschweigen über die Vorwürfe zugesagt. Mehrere Priester der Diözese sollen in den vergangenen Jahrzehnten Ministranten missbraucht haben. Dem Bischof wurde vorgeworfen, er habe die Priester nach Bekanntwerden der Vorwürfe lediglich versetzt. Einer der beschuldigten Priester wurde 1992 suspendiert und vergangenes Jahr verhaftet. Weil die vorgeworfenen Delikte bereits verjährt waren wurde keine Anklage erhoben.

 

 

 

 

USA: Rekordsumme von 100 Millionen Dollar für Missbrauchsopfer

 

Die katholische Diözese Orange im US-Staat Kalifornien hat sich zur Zahlung von 100 Millionen Dollar (74 Millionen Euro) an Missbrauchsopfer bereit erklärt. Damit werden 9ß Klagen gegen 31 Priester, einen Mönch, zwei Nonnen und 10 weitere Kirchenmitarbeiter beigelegt. Die ältesten Vorwürfe datieren von 1936, die jüngsten von 1996. Quelle: ORF

 

 

 

 

Priester belästigt während Rom-Wallfahrt Ministrantinnen

 

In der Erzdiözese Freiburg wurde ein 51-jähriger kath. Priester von seinem Amt beurlaubt. Ihm wird vorgeworfen, bei einer Rom-Wallfahrt Ministrantinnen sexuell belästigt zu haben. Er habe im Wesentlichen sein Fehlverhalten eingeräumt und um Verzeihung gebeten. Die Gemeinden in wurden mit Schreiben des Erzbischöflichen Ordinariates informiert.

 

 

 

 

Priester misshandelte 20 Buben im Stift Geras:

 

Priester misshandelte sexuell 20 Buben. Bereits 1968 soll sich der aus Belgien stammende Geistliche mehrmals an Ministranten vergangen haben. Der letzte Fall soll sich 2001 ereignet haben. Im Stift Geras wusste man schon seit Jahren von den Taten des Priesters. Er ist schon 13 Jahre vorher einmal versetzt worden bestätigte der Abt Joachim Angerer. Damals war er im Internat tätig gewesen.

 

 

 

 

Wangen/Allgäu

 

Ein 47 Jahre alter Pfarrer in Wangen/Allgäu verzichtet nach Vorwürfen sexueller Verfehlungen auf sein Pfarramt. Das Ordinariat hatte ihn bereits beurlaubt. Ein Gerichtsverfahren wird schließlich eingestellt.

 

 

 

 

81-jähriger Priester wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und Zuhälterei festgenommen

 

In Italien wurde ein 81-jähriger Priester wegen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger und Zuhälterei festgenommen. Er betrieb ein Obdachlosenheim nahe San Marino/Adria und soll illegale Einwanderer vor die Alternative gestellt haben, sich zu prostituieren oder angezeigt zu werden, berichtete La Repubblica. Außerdem soll der Geistliche einen 16Jährigen fast ein Jahr lang missbraucht haben, bevor er ihn an einen Restaurantbesitzer weiterreichte. Quelle: yahoo

 

 

 

 

Argentinischer Bischof tritt wegen Beziehung zu jungem Mann zurück

 

Der argentinische Bischof von Santiago des Estero, Maccarone, ist wegen einer Beziehung zu einem jungen Mann (Radio Vatikan spricht von einem Jugendlichen, deswegen die Einordnung unter das Kapitel Missbrauch) von seinem Amt zurückgetreten. Der Papst nahm das Rücktrittsgesuch "aus gesundheitlichen Gründen" an. Der Ständige Rat der Argentinischen Bischofskonferenz formulierte, dass die Kirche Tag für Tag zur Bekehrung aufgerufen sei, "ohne die Wahrheit zu fürchten oder sie verbergen zu wollen." Quelle: ORF

 

 

 

 

Sexueller Missbrauch im Bistum Magdeburg

 

Gegen einen 54-jährigen Priester des Bistums Magdeburg N. E. ist kürzlich erneut der Vorwurf des sexuellen Missbrauchs einer Minderjährigen erhoben worden. E. war erst vor wenigen Wochen von einer ähnlichen Anklage entlastet worden und hatte seine Unschuld beteuert. Diesmal jedoch räumte er den Missbrauch ein. Die Anklage bezieht sich auf ein Vergehen von 1988 ist damit - wie so oft - juristisch verjährt. Das Opfer war zum Tatzeitpunkt 9 Jahre alt. Aufgrund des Eingeständnisses wird die Angelegenheit umgehend zur kirchen-rechtlichen Entscheidung nach Rom weitergeleitet. Der Betreffende darf ab sofort keine seelsorglichen Aufgaben mehr wahrnehmen.

 

 

 

 

Pädophiler Ex-Priester mit viereinhalb Jahren Zuchthaus bestraft

 

Jona (AP) Der 64-jährige Ex-Pfarrer von Uznach ist wegen mehrfachen sexuellen Handlungen mit Kindern und mehrfacher sexueller Nötigung zu viereinhalb Jahren Zuchthaus verurteilt worden. Das Gericht ordnete zudem eine ambulante Psychotherapie an. Der Ex-Priester ist seit über einem Jahr im vorzeitigen Strafvollzug.

 

 

 

 

Gericht beurteilt Verschulden des früheren Pfarrers als sehr schwer

 

Das Kreisgericht Gaster-See in Jona (SG) beurteilt das Verschulden des früheren Pfarrers als sehr schwer. Er habe vorwiegend aus egoistischen Motiven gehandelt. Strafverschärfend wirkten sich die mehrfache Tatbegehung sowie die lange Zeitdauer der Delikte und die Ausnützung einer erheblichen Vertrauensbeziehung als Pfarrer und Firmgötti aus. Strafmildernd ließ das Gericht eine leicht verminderte Zurechnungsfähigkeit zu. Zudem sei der Pfarrer geständig, habe ein kooperatives Verhalten an den Tag gelegt und Reue gezeigt. Dem heute 22-jährigen Opfer muss der Ex-Pfarrer gemäß dem Gerichtsentscheid 6.500 Franken Schadenersatz sowie 50.000 Franken Genugtuung zahlen. Überdies ist er für weiteren Schaden als Folge der strafbaren Handlungen ersatzpflichtig. Staatsanwalt Thomas Weltert hatte fünf Jahre Zuchthaus gefordert, Verteidiger Emil Nisple verlangte dreieinhalb Jahre. Die Taten des früheren Pfarrers waren unbestritten. Er hatte zwischen 1985 und 1997 die drei Söhne einer befreundeten Familie im Pfarrhaus regelmäßig sexuell missbraucht. Wegen Verjährung konnten nur noch die Taten ab 1992 strafrechtlich beurteilt werden, denen das jüngste der drei Brüder zum Opfer fiel. Ihm hatte der Pfarrer beispielsweise zum 16. Geburtstag 10.000 Franken quasi als «Schweigegeld» geschenkt. Das Opfer weist schwere Entwicklungsschäden auf und muss noch heute in eine Therapie gehen. Der Pfarrer hatte sich bereits 1984 mehrmals an zwei Pflegekindern sexuell vergriffen. 1969 und 1971 wurde er zudem zwei Mal wegen Exhibitionismus verurteilt. Diesen Vorstrafen kam laut dem Gerichtsentscheid keine große Bedeutung mehr zu, da sie sehr lange zurückliegen. Der Fall hatte an Ostern vor einem Jahr für großes Aufsehen gesorgt, weil der Bischof von St. Gallen in den Kirchen einen Brief verlesen ließ, in dem er die Strafuntersuchung gegen den katholischen Pfarrer öffentlich machte. Ins Visier der Justiz gerieten auch der Gemeindepräsident von Uznach und zwei Gemeindemitarbeiter, die offenbar von den Übergriffen gewusst hatten. Die Anklagekammer verzichtete aber auf ein Strafverfahren wegen Verletzung der behördlichen Anzeigepflicht gegen sie. Nach Bekanntwerden des Falls hatte sich auch der Vorgänger des Uznacher Pfarrers, ein heute 78-jähriger pensionierter Priester, im «Sonntags Blick» geoutet. Im Verlaufe der Untersuchung gestand er ein, dass es zwischen 1960 bis 1991 in Wil (SG) und Walenstadt (SG) mehrfach sexuelle Handlungen mit Kindern gekommen sei. Auf ein Strafverfahren gegen ihn wurde aber ebenfalls verzichtet, zumal alle Fälle verjährt waren. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Kirchenmitarbeiter machte pornografische Fotos

 

In Augsburg ist ein als Kirchenmitarbeiter beschäftigter 35-Jähriger des schweren sexuellen Missbrauchs an seiner siebenjährigen Tochter und einem zehnjährigen Nachbarsmädchen angeklagt. Er hat pornografische Fotos gemacht, die er über das Internet verbreiten wollte. Er ist in vollem Umfang geständig. Auf seinem Computer wurden mindestens 5000 kinderpornografische Dateien gefunden, die er dritten Personen zur Verfügung stellte. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

120 Millionen Dollar zur Entschädigung hunderter Missbrauchsopfer

 

Die Diözese Covington, Kentucky, zahlt 120 Millionen Dollar zur Entschädigung hunderter Missbrauchsopfer aus den letzten 50 Jahren. Die Opfer haben eine Sammelklage eingereicht und die Diözese beschuldigt, den Missbrauch vertuscht zu haben. Ihm sei nach Gesprächen mit mehr als 70 Betroffenen bewusst, dass Geld nicht für das Leid entschädigen könne, das die Opfer als Kinder durchgemacht hätten, erklärte Bischof Roger Foys am Freitag. Er hoffe aber, dass die Einigung ihnen und ihren Angehörigen ein gewisses Maß an Frieden und Heilung bringe. Die Opfer sollen vor Abzug der Anwaltskosten je nach Schwere der Misshandlung zwischen 5.000 und 450.000 Dollar erhalten, außerdem soll ein Fonds für die psychologische Betreuung von Opfern eingerichtet werden. Der Einigung muss noch ein Richter zustimmen. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Erzbischof von Cardiff festgenommen

 

London. Der Erzbischof von Cardiff, John Aloysius Ward, ist unter dem Verdacht festgenommen worden, ein Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ward ist als Oberhaupt der katholischen Kirche in Wales einer der prominentesten Katholiken Großbritanniens. Die Katholische Kirche bestätigte die Festnahme. Die Polizei teilte mit, der Erzbischof werde schwerwiegender sexueller Delikte gegen ein Mädchen in den 60er Jahren beschuldigt. Er sei nach der Vernehmung durch die Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt worden." Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Priester wegen Kindesmissbrauch zu 111 Jahren Haft verurteilt

 

In Arizona wurde ein ehemaliger kath. Priester wegen Kindesmissbrauch zu 111 Jahren Haft verurteilt. Paul Le Brun (49) wurde schuldig gesprochen, in der Diözese Phoenix von 1986 bis 1991 Jungen im Alter von 11-. 16 Jahren sexuell misshandelt zu haben. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

In Slowenien erste Klage auf Entschädigung gegen Kirche

 

In Slowenien wurde die erste Klage auf Entschädigung wegen sexuellen Missbrauchs durch einen katholischen Priester gegen die Diözesen Celje und die Erzdiözese Maribor eingereicht. Der inzwischen verstorbene beschuldigte Pfarrer habe mehrere Opfer missbraucht. Im Okt. 2006 wurden ihm 16 Straftaten von sexuellen Angriffen auf unter 15-Jährige vorgeworfen. Wegen des Todes des Angeklagten wurde das Verfahren eingestellt. Die Klägerin gab an, als noch nicht achtjähriges Mädchen von dem Pfarrer vergewaltigt worden zu sein - der Missbrauch habe nach 5 Jahren 1995 aufgehört. 2005 meldete die junge Frau den Missbrauch dem damaligen Bischof von Marburg (Drau)/Maribor, doch dieser habe nichts gegen den Pfarrer unternommen. Im letzten Jahr brachten noch weitere Fälle sexuellen Missbrauchs in der slowenischen katholischen Kirche die Öffentlichkeit auf. Der jüngste Fall wurde in der vergangenen Woche gemeldet, wobei das Gericht gegen einen 35-jährigen Pfarrer ein Annäherungsverbot gegenüber zwei Mädchen ausgesprochen hat. Quelle: Kleine Zeitung/Steiermark 2007

 

 

 

 

500 Klagen wegen sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter

 

Um die Entschädigungen für Missbrauchsopfer zahlen zu können, wird die Erzdiözese Los Angeles 50 Gebäude verkaufen. Insgesamt gibt es mehr als 500 Klagen wegen sexuellen Missbrauchs durch Kirchenmitarbeiter. Im Dezember 2006 hatte die Erzdiözese 46 Klagen mit ca. 45 Mio Euro beigelegt. Bislang wurden in den USA insgesamt rund 1 200 000 000 Euro gezahlt, die Zahl der Opfer wird auf mehrere tausend geschätzt, in einigen Quellen wird sogar die Zahl von 100.000 genannt. Kardinal Moheney betonte, der Verkauf der Gebäude werde die Seelsorge nicht beeinträchtigen. Quelle: ORF

 

 

 

 

Verurteilung eines katholischen Pfarrers

 

Verurteilung eines katholischen Pfarrers der südburgenländischen Gemeinde Rudersdorf zu 18 Monaten bedingter Haft wegen versuchtem sexuellen Missbrauch und Vergehen gegen das Suchtmittelgesetz. Quelle: gegensexuellegewalt.at

 

 

 

 

Gesetz, dass Geistliche nicht verhaftet werden könnten

 

Die Zeitung The Blade, Toledo in Ohio, berichtet, dass der katholische Polizeichef der Jahre 1956 bis 1970, Anthony Bosch, ein ungeschriebenes Gesetz herausgegeben habe, nach dem Geistliche nicht verhaftet werden könnten. Bei Missachtung drohte Entlassung, wie der ehemalige Polizist Gene Fodor berichtet. The Blade will mindestens fünf Fälle seit den 50er Jahren herausgefunden haben, in denen die Polizei beim Vertuschen von Missbrauch durch Priester mitgeholfen habe. Der Priester Robert Lamatia bestätigte, dass er die Versetzung eines Kollegen, der einen Jungen missbraucht hatte, überwacht habe. Die Polizei habe in diesem Fall nie eingegriffen. Die Diözese lehnte eine offizielle Stellungnahme ab. Zur Begründung hieß es, "die Angelegenheit sei lange her und eine öffentliche Debatte wäre für die potenziellen Opfer sehr schmerzlich." (Kommentar: Für die Opfer ist der Missbrauch oft lebenslang schmerzlich und die Vertuschung und das andauernde Schweigen sind in der Regel, jedenfalls für Opfer schmerzlicher als eine Offenlegung und Klärung.) Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 

 

 

Tirol Sellrain

 

Pfarrer Lukas Hammerle soll vor 20 Jahren sexuelle Kontakte zu Kindern gehabt haben. Lukas Hammerle wurde vom Abt Schreier von seinen Aufgaben entbunden. Hammerle weilte für einige Zeit im Ausland.

 

 

 

 

Kalifornische Diözese Oakland zahlt Entschädigung

 

Die kalifornische Diözese Oakland muss zwei Brüdern, die vor 25 Jahren von einem Priester missbraucht worden waren, 1,55 Mio Euro Entschädigung (knapp 2 Mio Dollar) zahlen. Das Gericht hatte befunden, dass die Kirche stillschweigend die Verbrechen toleriert hatte. Im März 2005 hat eine Jury in San Francisco einem Missbrauchsopfer eines Klerikers mehr als 400.000 Dollar zugesprochen. Auch dort kamen die Geschworenen zu dem Schluss, dass die Kirche über den Missbrauch Bescheid wusste und nichts dagegen unternahm. Quelle: ORF

 

 

 

 

Vier Jahre Haft für Priester wegen Missbrauch

 

Dortmund. Wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes muss ein katholischer Priester, der Ende der 90er Jahre als Vikar im westfälischen Holzwickede tätig war, vier Jahre ins Gefängnis. Dieses Urteil fällte die IX. Strafkammer am Dortmunder Landgericht am Dienstag (17.12.02). Sie ging damit über das Strafmaß von dreieinhalb Jahren hinaus, das die Staatsanwältin gefordert hatte. Weitere Missbrauchsfälle, die dem Geistlichen in der Vergangenheit zur Last gelegt worden sind, müssen strafrechtlich ungesühnt bleiben, weil die Jungen zur Tatzeit bereits das 14. Lebensjahr vollendet hatten. Der mittlerweile suspendierte Priester hatte zu Beginn des Verfahrens Anfang Dezember gestanden, drei Jugendliche sexuell missbraucht zu haben. Die Begründung des Richterspruchs glich einer Ehrenerklärung für das heute 18-jährige Opfer, das jahrelang als verlogen und rachsüchtig verleumdet wurde und aus Gemeinde und Klassenverband ausgegrenzt war. Der Geistliche war bereits vor der Priesterweihe in Verdacht geraten, hatte 1999 im Paderborner Generalvikariat Kindesmissbrauch eingestanden, dies aber später als Missverständnis dargestellt. Der Vikar war nach Bekanntwerden der Anklagevorwürfe von Holzwickede nach Dortmund strafversetzt worden. Auch dort sind laut Prozess Jugendliche weiterhin bei ihm ein- und ausgegangen, ebenso wie später in Paderborn. In seiner Urteilsbegründung kritisierte der Vorsitzende Richter, dass weder der Angeklagte, noch die Menschen, die das Opfer ausgegrenzt hatten, ein Wort der Entschuldigung gefunden hätten.

 

 

 

 

In Bad Goisern wählt Missbrauchsopfer des Pfarres den Freitod

 

Hans Grünwald, ein Opfer des Geistlichen Rates Kurt Neulinger bekam außergerichtlich € 18.000.- Schmerzensgeld von der kath. Kirche. Einige Monate später (6.11.2004) soll er seinen Freitod mittels Drogen gewählt haben. Aber diese These wurde glaubhaft von der Familie in Frage gestellt. Das Opfer Grünwald hatte nicht den geringsten Anlass für eine Selbsttötung. Er hatte seinen Täter, einen pädophilen Geistlichen einfach nur aufgedeckt. Priester Kurt Neulinger wird darauf von Bad Goisern als Seelsorger abgezogen und nach Bad Schönau (Erzdiözese Wien) versetzt, wo er sich wieder unschuldigen Kindern nähern kann, ohne dass deren Eltern von der Abartigkeit des Priesters etwas wissen. Die Erzdiözese Wien hat die pädophile Neigung des Geistlichen der Dorfbevölkerung von Bad Schönau nicht kundgetan. Es darf angenommen werden, dass es in Bad Schönau und Umgebung, wo Geistlicher Rat Neulinger seinen Pfarrdienst versieht, neuerliche sexuelle Missbrauchsopfer gibt. In Bad Goisern und Umgebung, wo die Schulbrüder, auch De La Salle oder Christian Brothers genannt, eine Schule betreiben, sind weitere Fälle von sexuellem Missbrauch an Kindern und Jugendlichen bekannt geworden.

 

 

 

 

Priester nach Selbstanzeige beurlaubt

 

Essen (AP) Wegen des Verdachts auf ein strafbares Fehlverhalten gegenüber einem Kind ist ein 37 Jahre alter Priester des Bistums Essen mit sofortiger Wirkung von seinem Dienst beurlaubt worden. Das teilte das Bistum Essen am Sonntag mit. Der Kaplan habe sich bei der zuständigen weltlichen Behörde selbst angezeigt, hieß es in der Erklärung. Weitere Angaben machte die bischöfliche Pressestelle nicht. Quelle: Yahoo 2002

 

 

 

 

Bistum erwartet, dass sich mehrere Opfer melden

 

Das Bistum Magdeburg erwartet, dass sich auch noch andere Opfer aus anderen Dienstorten des Vikars und des Organisten der Delitzscher Marienkirche melden. Peter Willms Beauftragter des Bistums, weiß über die Schwierigkeiten von Opfern zu sprechen. Laut Pressebericht sagte er: "Es sollte sich niemand abwenden, der in seinem Umfeld mit Missbrauchsfällen konfrontiert wird. Den Opfern sollten wir glauben." Das häufig geäußerte Unverständnis von Angehörigen über den späten Zeitpunkt der Offenbarung wies Willms zurück. Schon in der Fachliteratur sei das Phänomen, dass sexuell Missbrauchte oft Jahrzehnte benötigen, um über ihr Leid in jungen Jahren offen zu sprechen, ausgiebig beschrieben.

 

 

 

 

39 Opfer sexuellen Missbrauchs werden in Neufundland entschädigt

 

Das Bistum St. George's in der kanadischen Provinz Neufundland will alle Kirchen (150) für ca 10,5 Millionen US-Dollar verkaufen, um die 39 Opfer sexuellen Missbrauchs zu entschädigen. Der Priester Kevin Bennett war in den 90er Jahren wegen hunderter sexueller Übergriffe zu vier Jahren Haft verurteilt worden. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Pfarrer aus Münster wurde wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu Haftstrafe verurteilt

 

Ein 46-jähriger Pfarrer aus dem Bistum Münster ist wegen sexuellen Kindesmissbrauchs zu einer Haftstrafe von zehn Monaten auf Bewährung verurteilt worden. Der Priester sei schuldig, sich in vier Fällen an zwei Teilnehmern einer Messdienerfreizeit vergangen zu haben. Die Konsequenzen, die das Bistum ziehen wird, sind noch nicht entschieden. Da der Täter den Strafbefehl akzeptierte, wird es keinen Gerichtsprozess geben. Die Diözese zeigte den Geistlichen im Dezember 2006 an und stellte ihn vom Dienst frei. Er befand sich danach in einem Kloster und legte ein Geständnis ab. Quelle: Bistum Münster

 

 

 

 

200 Kläger in Boston erhalten je 75 000 Dollar

 

Die Erzdiözese Boston hat angeboten rund 200 Klägern jeweils 75 000 Dollar zu zahlen und damit die Prozesse einstellen zu lassen. Das haben Anwälte der Anklage gestern bekannt gegeben. Das wäre etwa die Hälfte der Summe von 155 000 Dollar, die die Erzdiözese in 500 vergleichbaren Fällen 2003 gezahlt hatte. Anwälte bezeichneten die Summe als zu niedrig. Die Erzdiözese bestätigte unterdessen, gütliche Einigungen erzielen zu wollen, verweigerte aber jeden weiteren Kommentar. Offensichtlich geht die Verweigerung jeglicher Stellungnahme so weit, dass Radio Vatikan nicht einmal mehr schreibt, was Gegenstand der Anklage und Verhandlungen war, um Prozesse abzuwehren. Die kundige Leserin ahnt, dass es wieder einmal um sexuellen Missbrauch durch katholische Priester der Erzdiözese Boston geht. Der Nachricht ist dies allerdings nicht zu entnehmen. Offensichtlich geht es um einen unaussprechlichen Sachverhalt. Weder Täter noch Opfer noch der Gegenstand der Anklage können benannt werden. Quelle: reuters

 

 

 

 

Kirchenleitung nach sexuellem Missbrauch in Erklärungsnot

 

„Kirchenleitung nach sexuellem Missbrauch in Erklärungsnot – Bei der Debatte in der Potsdamer Erlöserkirche bedauern die Pfarrer ihr Schweigen“ „Brisanz erhält der Fall durch die Aussagen mehrerer Mütter, das der Kirchen-Angestellte auch in den vergangenen Jahren mehrere Kinder des Kindergartens sexuell belästigt haben soll. „Er wurde immer wieder verteidigt und in Schutz genommen, der einzelne Vorfall bagatellisiert“, sagte Grit Proppe aus Potsdam.“ Obwohl der Mann in der DDR bereits wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern vorbestraft war, hat ihm die Kirchenleitung die Leitung des Kindergartens anvertraut … „Wir haben nur die guten Seiten gesehen“, sagte Pfarrer Kwaschik. Heute sehe man das anders. Ein heute 30-Jähriger hatte ausgepackt, wie er als Kind von dem Kirchenmann immer wieder sexuell missbraucht und geschlagen wurde. Damit kam der Stein ins Rollen. Quelle: Tagesspiegel

 

 

 

Kinderpornos bei hohem kath. Kirchenjuristen

 

Auf einer ihrer Internetseiten wirbt das Bistum Fulda für das Elisabethjahr 2007 und gleich daneben wird Dr. Johannes Remmel als Vorsitzender Richter des Kirchlichen Arbeitsgerichts im Bistum Fulda vorgestellt. Auf dessen Computer wurden Ende 2006 kinderpornografische Fotos und Videos gefunden. Der oberste Jurist des kirchlichen Gerichts übt sein Amt bei der Diözese Fulda nebenberuflich aus und ist z. B. auch bei Arbeitsgerichtsprozessen pädophiler Priester zuständig. Im Hauptberuf ist er der Präsident des Hessischen Verwaltungsgerichts in Kassel. Am 10.1.2007 wurde der Gerichtspräsident nun zu neun Monaten Haft auf Bewährung und 4.800 Euro Geldstrafe verurteilt. Quelle: Hessisch-Niedersächsische Allgemeine, 2006

 

 

 

 

Katholischer Priester zieht Nonne aus und sticht in Form eines umgedrehten Kreuzes auf sie ein

 

Der 68-jährige römisch-katholischer Priester Father Gerald Robinson wird in Toledo/Ohio/USA zu 15 Jahren Haft verurteilt. Bereits im Jahr 1980 hat er als 42-Jähriger am Ostersamstag seine enge Mitarbeiterin Margaret Ann Pahl in der Krankenhauskapelle erstochen. Der körperlich überlegene Pfarrer zog der Nonne in der Sakristei die Unterwäsche aus, wickelte sie in die Altardecke der Kirche ein und stach mit seinem Brieföffner 31 Mal zu. Dabei ergab sich auf der Decke die Form eines auf den Kopf gestellten Kreuzes. Die Ordensschwester hatte zuvor den Karfreitag Gottesdienst des Priesters kritisiert. Das auf dem Kopf stehende Kreuz gilt als ein Symbol für den “Teufel” und in der Horror-Literatur muss man auf diese Weise die “Boten des Teufels” töten.

 

 

 

 

Sex-Verbrechen an Kindern

 

Ein wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern verdächtigter katholischer Pfarrer aus Nordrhein-Westfalen bestätigte der Staatsanwaltschaft Münster, dass es in drei Fällen zu »Grenzüberschreitungen« gekommen sei - innerhalb der vergangenen fünf Jahre u. a. bei einem Messdienerlager und einer Lesenacht. Quelle: Tagesspiegel Berlin 2007

 

 

 

 

Bischof Odore Gendron vernichtet Beweisunterlagen

 

Im Falle eines des Kindesmissbrauchs beschuldigten Priesters in der englischen Diözese Manchester soll der damals zuständige Bischof, Odore Gendron, Beweisunterlagen vernichtet haben. Das Bistum erklärte, die Papiere seien medizinische Berichte gewesen, die von dem zuständigen Arzt des Priesters nur unter Auflage herausgegeben wurden, dass sie nach der Kontrolle durch den Bischof vernichtet würden. Quelle: Radio Vatikan 2003

 

 

 

 

Pfarrer verurteilt

 

Wegen sexueller Belästigung minderjähriger Mädchen ist ein katholischer Pfarrer in Australien zu 14 Monaten Haft verurteilt worden. Der 63-Jährige gestand vor Gericht 34 Fälle zwischen 1972 und 1981. Die Mädchen waren bis zu vier Jahre jung, teilte Radio ABC mit. (dpa) Quelle: Die taz

 

 

 

 

Kirche in Dallas zahlt über 23,4 Millionen Dollar

 

Washington/Dallas (dpa): Für den jahrelangen sexuellen Missbrauch durch einen Geistlichen zahlt die Katholische Kirche in Dallas (US-Staat Texas) acht früheren Messdiener 23,4 Millionen Dollar,(42,5 Millionen Mark) Entschädigung. Das ist nach Zeitungsberichten die bei weitem höchste Summe, die die Katholische Kirche in den USA bisher für Fälle Sexuellen Missbrauchs gezahlt hat. Die außergerichtliche Einigung. schließt eines der dunkelsten und schwierigsten Kapitel in der jüngeren Kirchengeschichte der Vereinigten Staaten ab. Ursprünglich hatte die Diözese Dallas nach einem Jury Beschluss des vergangenen Jahres die acht Ministranten sogar mit 119 Millionen Dollar entschädigen sollen. Weil diese Summe die Diözese in den Ruin gestürzt hätte, verhandelten beide Seiten über einen niedrigeren Betrag. Die Anwälte der Messdiener sind mit dem Ergebnis zufrieden. Der Priester Rudolph Kos ist zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt und vom Vatikan aus dem Amt verstoßen worden, weil er über einen Zeitraum von elf Jahren in drei Kirchengemeinden Messdiener und andere Kinder sexuell missbraucht hatte. Manche Kinder waren erst neun Jahre alt. Der Priester verlangte von den Messdienern unter anderem Genitalmassage sowie oralen Sex. Eines seiner Opfer beging Selbstmord. Die Diözese Dallas hatte insgesamt elf Kläger zu entschädigen. In drei abgetrennten Fällen war bereits die Zahlung von 7,5 Millionen Dollar vereinbart worden. Damit liegt die Summe, die die Diözese insgesamt bezahlt muss, bei fast 31 Millionen Dollar. "Der Umfang dieser Einigung sollte allen Kirchen im Ende, eine Warnung sein, die sich weiterhin weigern, etwas gegen dieses Problem (des sexuellen Missbrauchs) zu tun", sagte der frühere Priester Tore Economus, der die nationale Organisation "Linkup" für die Opfer sexuellen Missbrauchs in Kirchen leitet. Nach Informationen dieser Organisation haben Diözesen in den USA seit Beginn der achtziger Jahre etwa 80 Millionen Dollar Entschädigung und Schmerzensgeld an die Familien sexuell missbrauchter Messdiener gezahlt. Nach Schätzungen dürften insgesamt 2000 der 51000 Priester in den USA in den vergangenen 20 Jahren des Missbrauchs beschuldigt worden sein." Quelle: San Francisco

 

 

 

 

Katholischer Ordensvikar in Phoenix festgenommen

 

In den USA wurde der hochrangige katholische Ordensvikar in Phoenix, Monsignore Dale F. wegen Verdachts, sich an minderjährigen Jungen und jungen Männern vergangen zu haben, festgenommen. Sieben Ankläger sagen, F. habe sie zw. 1984 und 1994 in der St. Timothy's Kirche, Mesa, sexuell belästigt. Quelle: Stern

 

 

 

 

Katholischer Priester ist in Polen wegen sexuellen Missbrauchs zweier zwölfjähriger Jungen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden

 

Ein katholischer Priester ist in Polen wegen sexuellen Missbrauchs zweier zwölfjähriger Jungen zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden. Es handelte sich um eines der ersten derartigen Verfahren gegen einen Kleriker im katholisch geprägten Polen. Der Prozess fand hinter verschlossenen Türen statt; die Identität des Priesters wurde nicht bekannt. Nach einem Bericht der polnischen Nachrichtenagentur PAP war der 36-Jährige in allen Punkten geständig. Der Missbrauch wurde im vergangenen Jahr aufgedeckt, als einer der Jungen mit Alkoholvergiftung von einem Gottesdienst nach Hause kam. Im Krankenhaus berichtete er, der Priester habe ihm den Alkohol aufgenötigt, pornografische Filme gezeigt und ihn anschließend missbraucht. Quelle: Kurier

 

 

 

 

700 Missbrauchsvorwürfe gegen Gemeinschaft der christlichen Brüder

 

Die Christian Brothers Congregation (Gemeinschaft der christlichen Brüder) fordert vom irischen High Court, der Untersuchungskommission für Kindesmissbrauch die Veröffentlichung von Namen ihrer verstorbenen Mitglieder, die des Missbrauchs beschuldigt sind, zu verbieten. Die Kommission unter dem Vorsitz der Richterin Mary Laffoy befasst sich mit rund 700 Missbrauchsvorwürfen gegen gegenwärtige, frühere und verstorbene Brüder.

 

 

 

 

Priester gesteht sexuelle Belästigung

 

Ein wegen des Besitzes von Kinderpornos angeklagter österreichischer Priester hat gestanden, zwölf Jungen sexuell belästigt zu haben, Der oberösterreichische Geistliche soll in einem Gymnasium in Dachsberg (Bezirk Eferding), wo er als Religionslehrer und Internatsleiter gearbeitet hat, im vergangenen Jahr die Schüler im Alter von zehn bis zwölf Jahren unsittlich berührt haben, wie die Nachrichtenagentur APA meldete, Die Polizei vermutet, dass der Pater weitere Übergriffe auf die ihm anvertrauten Kinder begangen haben könnte. Quelle: APA

 

 

 

 

Polnischer Priester wegen Missbrauchs von Kindern festgenommen

 

Ein 40 Jahre alter Priester aus einer Gemeinde in Ostpolen ist wegen sexuellen Missbrauchs von fünf Mädchen im Alter von acht bis zwölf Jahren festgenommen worden. Die Staatsanwaltschaft will Haftbefehl gegen den Geistlichen beantragen, meldete die polnische Nachrichtenagentur PAP. Die Eltern der Kinder hatten den Missbrauch vor wenigen Tagen den Kirchenbehörden gemeldet und später bei der Polizei angezeigt, hieß es. Der Pfarrer wurde noch vor seiner Festnahme mit sofortiger Wirkung suspendiert. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Straftaten gegen die Sittlichkeit

Wegen des sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen soll ein katholischer Pfarrer aus Rüsselsheim von der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ausgeschlossen werden. Das teilte das Bistum Mainz am Donnerstag mit. Die Vorwürfe hätten sich in einer kirchlichen Voruntersuchung bestätigt. Kardinal Karl Lehmann habe das Ergebnis an die Glaubenskongregation in Rom weitergeleitet, die für besonders schwere Straftaten gegen die Sittlichkeit zuständig ist. Einzelheiten des Ermittlungsergebnisses nannte das Bistum nicht. Wann der Vatikan in dem geheimen Verfahren entscheidet, ist unbekannt. Das Bistum hatte den Pfarrer Mitte Juli 2002 beurlaubt. Nach Ermittlungen der Staatsanwaltschaft soll er zwei Jugendliche im Alter von 13 und 14 Jahren unsittlich berührt haben, zu sexuellen Handlungen sei es aber nicht gekommen. Aus Sicht der Staatsanwaltschaft Darmstadt sind mögliche Straftaten bereits verjährt, die Ermittlungen wurden Ende 2002 eingestellt. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Pfarrer in Untersuchungshaft

 

Ein katholischer Pfarrer muss sich wegen des sexuellen Missbrauchs verantworten. Zum Prozessauftakt legte der Geistliche ein umfassendes Geständnis ab: "Ich möchte zu dem stehen, was ich getan habe". Die Anklage wirft dem 39jährigen Priester vor, sich zwischen Ende 1996 und Mitte 1998 an zwei elf und 14 Jahre alten Jungen sowie einem zwölfjährigen Mädchen vergangen zu haben. Es gehe um insgesamt rund 30 bis höchstens 100 Fälle in seinem Pfarrhaus. Der Mann habe sexuelle Handlungen vorgenommen oder an sich vornehmen lassen. Er wurde nach einer Anzeige Mitte Dezember 1998 in Untersuchungshaft genommen. Die Erzdiözese Freiburg hat ihn vom Dienst suspendiert. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Deutscher Priester hat in Brasilien Kinder verkauft

 

Ein deutscher Priester soll in Brasilien Kinder missbraucht und verkauft haben. Die Staatsanwaltschaft der östlichen Provinzhauptstadt Salvador beantragte nach Medienberichten die Wiederaufnahme des vor zwei Jahren wegen Abwesenheit des 76 Jahre alten Angeklagten unterbrochenen Verfahrens. Dem Deutschen droht eine 14jährige Haftstrafe. Die Staatsanwaltschaft beschuldigt den Mann - nach brasilianischen Medienangaben ein früherer Nazi-Offizier - jahrelang seine Stellung als Leiter eines Waisenheims in Salvador ausgenutzt zu haben. Als Chef einer Mafia-Bande soll er Kinder sexuell missbraucht, geschlagen und ins Ausland verkauft haben. Er lebt seit Anfang der sechziger Jahre in Brasilien. Seit drei Jahren hält er sich zur ärztlichen Behandlung in Deutschland auf. Quelle: Rio de Janeiro (dpa)

 

 

 

 

Priester wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt

 

Ein 45 Jahre alter Priester aus Südbaden wird wegen schweren sexuellen Missbrauchs von Kindern zu zwei Jahren Haft ohne Bewährung verurteilt. Der Pater einer konservativen Bruderschaft hatte sich an zwei Jungen im Alter von sechs und acht Jahren sexuell vergangen und einen von ihnen zum Oralverkehr gezwungen.

 

 

 

 

Erzbischof Juliusz Paetz aus Polen

 

Der Posener (Polen) Erzbischof Julius Paetz (67) soll seit Jahren Abhängige sexuell mißbraucht haben. Obwohl die Vorwürfe seit Jahren gemeldet wurden, unternahmen die Vorgesetzten, auch die Bischofskonferenz nichts, was das ganze Ausmaß niederträchtigen Unter-den-Tisch-Kehrens in der katholischen Kirche zeigt. Erst nachdem Betroffene und couragierte Mitstreiter in die Öffentlichkeit gingen, ist Bewegung in die Angelegenheit gelangt. Nicht weil diese Hüter der Moral etwas ihr Gewissen oder ihre Moral entdeckt, nein, es ist die pure Flucht nach vorn, nachdem es gar nicht mehr anders geht.

 

 

 

 

Bischof Bernard Genoud bittet um Verzeihung

 

Bischof Bernard Genoud hat in einem Interview mit der Sonntagszeitung «dimanche.ch» alle Opfer eines pädophilen Schweizer Ordensmannes um Verzeihung gebeten. «Ich ersuche die Opfer sehr demütig und schmerzlich um Verzeihung für das Böse, das ihnen einer unserer Priester angetan hat», erklärt Bernard Genoud, Bischof von Lausanne, Genf und Freiburg, im Interview. Darin kommt er auf die Sendung «Temps présent» des Westschweizer Fernsehens vom 19. September zurück, die auch einem Mann das Wort gab, der in den späten 80er Jahren in Freiburg von einem Schweizer Ordensmann sexuell missbraucht worden war. Der Geistliche war darauf von seinen Ordensobern in eine Niederlassung nach Frankreich versetzt und zu einer psychologischen Behandlung verpflichtet worden. Bischof Bernard Genoud, damals noch nicht im Amt, weist im Zeitungsinterview den Vorwurf zurück, der Fall sei seinerzeit von der Kirche unter den Teppich gekehrt worden: «Das Bistum und die Ordensverantwortlichen haben sofort die nötigen Maßnahmen ergriffen.» Zum Thema «Sexuelle Übergriffe in der Seelsorge» stellen die Schweizer Bischöfe am kommenden Donnerstag in Bern ein Schreiben sowie eine neu eingesetzte Fachgruppe vor. Quelle: Freiburger Nachrichten 2002

 

 

 

Zwölf Jahre Haft wegen Kindesmissbrauch für Priester in Chile

 

Wegen sexuellen Missbrauchs von Minderjährigen ist ein katholischer Priester in Chile zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden. Die Richterin sprach den 45-jährigen José Andrés Aguirre Ovalle am Dienstag schuldig, sich zwischen 1998 und 2000 an etwa zehn Mädchen vergangen zu haben. Dem Urteil zufolge muss der Priester aus Valparaiso rund hundert Kilometer westlich der Hauptstadt Schadenersatz an die Familien der Opfer zahlen. Sollte er die Summe nicht aus eigener Tasche zahlen können, müsse das Erzbistum dafür aufkommen. Zudem wurden Ovalle seine Bürgerrechte aberkannt. Quelle: AFP

 

 

 

 

53 Fälle schwerer sexueller Gewalt im Stift Seitenstetten

 

Im Stift Seitenstetten hat ein Frater 53 Tatbestände an 9 Kindern begangen. Er sah sich mit den Kindern auch Pornofilme an! Alle Buben waren jünger als 14 Jahre. Von 1986 bis 1989 wurden Ministranten von dem Frater mit schwerer sexueller Gewalt gefügig gemacht. Die mittlerweile erwachsenen Männer sprechen nicht nur von Belästigungen, sondern von sexuellem Missbrauch. Der Frater hat die Taten gestanden. Der Abt des Stiftes Seitenstetten, Berthold Haigl, entschuldigt sich: "Es lässt sich vieles nicht gutmachen. Wir haben auch unser tiefstes Bedauern und unsere Bitte um Vergebung mitgeteilt im Gespräch. Und sie möchten nicht, dass das jetzt in der Öffentlichkeit abgehandelt wird, das ist gerichtlich abgehandelt worden."

 

 

 

Bischof Thomas O'Brien aus Phoenix

 

Rom (AP) Papst Johannes Paul II. hat am Mittwoch den Rücktritt von Bischof Thomas O'Brien aus Phoenix im US-Staat Arizona angenommen. Der 67-Jährige steht seit Dienstag im Verdacht, nach einem tödlichen Verkehrsunfall Fahrerflucht begangen zu haben. Bereits vor zwei Wochen hatte der Oberhirte der 430.000 Katholiken in Arizona sich mit den Behörden auf eine Einschränkung seiner Befugnisse geeinigt, um einer Anklage wegen Behinderung der Justiz zu entgehen. O'Brien hat eingeräumt, Priestern die Arbeit mit Minderjährigen gestattet zu haben, obwohl er von Vorwürfen der Kindesmisshandlung gegen diese Seelsorger wusste. Darüber hinaus habe er die Priester in neue Gemeinden versetzt. Quelle: Yahoo

 

 

 

Kardinal von Boston im Kreuzfeuer der Kritik

 

Besonders umstritten ist der Bostoner Kardinal Bernard Law, der jahrzehntelang den Pfarrer John Geoghan gedeckt hatte, obwohl ihm Misshandlung und Belästigung von mehr als hundert Kindern vorgeworfen wurde. Inzwischen hat sich Law zwar zur vollen Kooperation mit den Behörden entschlossen und ihnen die Namen von 80 Priestern gegeben, gegen die in den vergangenen Jahrzehnten Vorwürfe erhoben wurden, aber die Rufe nach seinem Rücktritt wurden in jüngster Zeit eher lauter - und blieben von dem Geistlichen bisher ungehört. Inzwischen bringen die Entschädigungszahlungen die katholische Kirche auch in massive finanzielle Bedrängnis. Die Diözese Boston willigte bereits ein, bis zu 30 Millionen Dollar an die Opfer zu zahlen. Für die Betroffenen ist dies nur ein geringer Trost. Der Direktor des Opferverbands SNAP, Clohessy, sagte, die Kirche müsse vor allem Einsicht zeigen und verhindern, dass Priester in der Zukunft weiter Kinder misshandeln können. So müssten alle Priester die Gläubigen landesweit von der Kanzel aufrufen, sich nicht zu scheuen, Kinderschänder der Polizei zu melden. Quelle: ORF

 

 

 

 

Priester hat zwei Mädchen fünfmal - darunter viermal mit Gewalt – missbraucht

 

Ein 44-jähriger katholischer Priester hat zwischen 1987 und 1990 zwei Mädchen fünfmal - darunter viermal mit Gewalt - missbraucht. die inzwischen 19 und 23 Jahre alten Schwestern haben trotz langjähriger Therapien Selbstmordversuche hinter sich. Strafmaß für den Täter: 2 Jahre auf Bewährung und eine Geldbuße. Quelle: Süddeutsche Zeitung

 

 

 

 

Bayerischer Pfarrer vom Dienst suspendiert

Ausschnitt: "Verdacht auf sexuelle Beziehung zu einer 15jährigen

 

München/Simbach am Inn.: Wegen des Verdachts der sexuellen Beziehung zu einer 15jährigen Jugendlichen ist ein bayerischer Pfarrer vom Dienst suspendiert worden. Die Suspendierung des Pfarrers der Kirchengemeinde Simbach am Inn (Dekanatsbezirk Passau), Thomas Bayer (44), sei bereits am 24. April erfolgt, erklärte der Leiter des Landeskirchenamtes, Oberkirchenrat Gerhard Tröger, jetzt in München. Das Bayer angelastete Fehlverhalten sei "absolut unvereinbar mit der Verantwortung und Vertrauensposition im Pfarrdienst", so Tröger. ..." Quelle: Sonntagsblatt

 

 

 

 

Sexueller Missbrauch an 14 Messdienerinnen

 

"Lasset die Kindlein zu mir kommen“: Ein Pfarrer aus der Eifel ist vom Landgericht Trier wegen sexuellen Missbrauchs von 14 Messdienerinnen zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt worden. Der 44jährige hatte gestanden, die Mädchen im Alter zwischen 9 und dreizehn Jahren vor und nach der Messe bedrängt und angefasst zu haben.

 

 

 

 

30 Jahre Gefängnis für Priester wegen sexueller Misshandlung

 

Clearwater/USA (AP) Im US-Staat Florida ist ein ehemaliger katholischer Priester wegen sexuellen Missbrauchs von Jungen zu 30 Jahren Gefängnis verurteilt worden. Der angeklagte Robert Schaeufele bekannte sich am Freitag in Clearwater der versuchten schweren sexuellen Körperverletzung in zwei Fällen schuldig und vermied damit eine mögliche lebenslange Haftstrafe. Angeklagt war er der dreifachen schweren sexuellen Körperverletzung in drei Fällen. Staatsanwalt Tim Hessinger sagte, der Exgeistliche müsse voraussichtlich 15 Jahre im Gefängnis absitzen. Schauefele war seit 1975 Priester in mehreren Gemeinden in der Region von Tampa Bay. Im Zuge der Welle von Klagen gegen katholische Geistliche in den USA wegen sexueller Vergehen erhoben 22 Personen Vorwürfe gegen ihn. Die meisten Fälle waren verjährt. Die Diözese von St. Petersburg schrieb in einer Erklärung zum Abschluss des Falls, sie hoffe, dass nun auch eine Phase der Heilung für jene beginnen könne, die misshandelt worden seien. Quelle: Yahoo

 

 

 

 

Bischof dankt nach Missbrauchsvorwurf ab

 

Ausschnitt: "ROM, 3. Juni (kna): Der Vatikan hat den Rücktritt des Bischofs von Palm Beach im US-Bundesstaat Florida, Joseph Keith Symons, bestätigt. Symons (65) hatte zuvor eingeräumt, dass er vor Jahrzehnten sexuelle Beziehungen zu Minderjährigen gehabt habe. Die Vatikanzeitung Osservatore Romano teilte am Mittwoch mit, Papst Johannes Paul II. habe den Rücktritt des Bischofs angenommen und den Bischof der Diözese Saint Petersburg (Florida), Robert Nugent Lynch, zum Administrator ernannt. Der US-Nachrichtenagentur CNS hat Symons vor seinem Rücktritt in einer schriftlichen Stellungnahme erklärt, dass er in den frühen Jahren seiner 40jährigen Tätigkeit als Priester sexuelle Verfehlungen mit Minderjährigen begangen habe."

 

 

 

 

Angeklagter vermutet einen Rachefeldzug: Pfarrer wegen Vergewaltigung von Haushälterin vor Gericht

 

Im Vergewaltigungsprozess gegen einen katholischen Priester in Regensburg hat der Angeklagte gestern ein Verhältnis mit seiner Haushälterin eingeräumt. "Sie hat bei mir im Bett geschlafen", sagte der 55jährige am ersten, Verhandlungstag vor dem Landgericht. Er bestritt aber, gegen die aus Polen stammende Frau Gewalt angewendet zu haben. Die Anklage wirft dem Geistlichen vor, die Haushälterin 1989 im Pfarrhof des niederbayerischen Ascholtshausen mehrmals vergewaltigt zu haben. Von 1987 bis zu seiner Festnahme in diesem Jahr war der aus Bosnien stammende deutsche Staatsbürger Pfarradministrator in der römisch-katholischen Gemeinde. Laut Anklage soll er bei den Vergewaltigungen auf sein Opfer eingeschlagen, es an den Haaren gezogen und schließlich zum Beischlaf gezwungen haben. Vor Gericht gab, der Geistliche zu Protokoll, er habe zwar mit zwei anderen Frauen sadomasochistische Praktiken etwa mit Lederpeitschen ausprobiert und davon auch Filme angefertigt Mit der Polin, die ihn neun Jahre später angezeigt hatte, habe er dies aber nicht gemacht. ... " Quelle: Hanauer Anzeiger

 

 

 

An 11 Ministranten zahlt die Diözese in Forth Worth, Texas Entschädigungen in unbekannter Höhe

 

Mit den Missbrauchsopfern wurde Stillschweigen vereinbart - auch über die Höhe der Zahlungen. Bischof Kevin Vann entschuldigte sich öffentlich; er sei "entsetzt, beschämt und erzürnt". Medienberichten zufolge ist der verdächtige Priester bereits 1999 gestorben. Quelle: networld.at

 

 

 

 

Ein Priester ist wegen sexuellen Missbrauchs eines 17jährigen Jungen zu 35 Jahren Haft verurteilt worden

 

Das meldet die amerikanische Agentur cwn. Außerdem muss der tansanische Geistliche umgerechnet 1500 Dollar Strafe zahlen. Die Richter wiesen in ihrem Urteil darauf hin, dass der Klerus ein hohes Ansehen genieße und daher für Fehltritte zur Verantwortung gezogen werden müsse. In dem ostafrikanischen Land wurde zum ersten Mal ein Priester wegen eines solchen Vergehens verurteilt.

 

 

 

 

Ein 60-jähriger Priester des Bistums Essen wurde vom Dienst beurlaubt

 

Er soll ein Kind sexuell missbraucht haben. Das Bistum teilte 2007 mit, der Geistliche solle in zwei Fällen versucht haben, sexuelle Handlungen an einer Zwölfjährigen zu begehen. Die Staatsanwaltschaft hat inzwischen Anklage gegen den Priester erhoben. Der Mann bestreitet die Vorwürfe. Dem Mädchen sowie dessen Familie sind vom Bistum Essen therapeutische und pastorale Hilfen angeboten worden.

 

 

 

 

Erzbischof von Cardiff festgenommen

 

John Aloysius Ward, ist unter dem Verdacht festgenommen worden, ein Mädchen sexuell missbraucht zu haben. Ward ist als Oberhaupt der katholischen Kirche in Wales einer der prominentesten Katholiken Großbritanniens. Die Katholische Kirche bestätigte die Festnahme. Die Polizei teilte mit, der Erzbischof werde schwerwiegender sexueller Delikte gegen ein Mädchen in den 60er Jahren beschuldigt. Er sei nach der Vernehmung durch die Polizei wieder auf freien Fuß gesetzt worden.

 

 

 

 

Vertuschung von kirchlichen Sex-Affären

 

Die polnische Tageszeitung "Glos Wielkopolski" berichtet, dass der persönliche Sekretär von Johannes Paul II., der jetzige Krakauer Erzbischof, Kardinal S. Dziwisz, in zwei Fällen dem Papst Informationen vorenthalten habe, indem er Nachrichten nicht weiterleitete. Im ersten Fall hatte eine Gruppe von Priestern und kath. Laien im August 2000 einen Brief über Fälle sexueller Belästigung von Seminaristen durch den Posener Erzbischof Paetz geschrieben, den Dziwisz nicht weiterleitete. Der Papst habe erst "viel später" davon erfahren. Der Erzbischof Paetz war - unter Unschuldsbekundungen - am 28.3.2002 zurückgetreten. Im zweiten Fall hatte der mexikanische Pater Antonio Ornelas im Dezember 2002 Kardinal Dziwisz von sexuellem Missbrauch durch den Gründer der "Legionäre Christi", Pater Marcial Maciel Degallado, berichtet. Degallado wurde 2006 bestraft. Die Strafe bestand darin, dass Pater Maciel "ein zurückgezogenes Leben des Gebets und der Buße führen solle. Auf ein kirchenrechtliches Verfahren wurde wegen der "zerbrechlichen Gesundheit" des damals 2006 85-Jährigen verzichtet. Der Erzbischof Jozef Zycinski kommentierte den Zeitungsartikel: Das verzögerte Handeln des Papstes resultiere aus dem Bedarf nach einer sorgfältigen Untersuchung der einzelnen Fälle. Dziwisz könne auf keinen Fall für den Versuch einer Vertuschung von kirchlichen Sex-Affären verantwortlich gemacht werden. Quelle: Vorarlberg online 2007

 

 

 

 

Priester hat gestanden vor mehr als 20 Jahren einen damals 17-jährigen Jungen sexuell missbraucht zu haben

 

Ein Priester aus Bad Münder, Bistum Hildesheim, hat gestanden, vor mehr als 20 Jahren einen damals 17-jährigen Jungen sexuell missbraucht zu haben. Die Diözese war vom Therapeuten des Opfers informiert worden. Den Tatort veröffentlichte das Bistum nicht. Die Tat ist verjährt. Der Geständige wurde von seinen Aufgaben entbunden. Der Missbrauchsbeauftragte sagte: "Sexueller Missbrauch von Kindern gleicht einem Seelenmord." Weitere Konsequenzen für den Täter werden noch entschieden. Quelle: Die Welt 2005

 

 

 

 

Priesterseminarist vergewaltigt auf Autobahnparkplatz bei Graz Jugendliche

 

Der 20-jährige Priesterseminarist George P. steht im Verdacht, 2006 mit einem Komplizen, ein 17-jähriges Mädchen auf einem Autobahnparkplatz bei Graz vergewaltigt zu haben. Der Regens des Burgenländischen Priesterseminars, Johannes Pratl, äußerte, dass der Seminarist beim Aufnahmeverfahren ins Propädeutikum einen "erfreulich guten Eindruck" gemacht habe. Zur Aufnahme im Priesterseminar: "Dazu wird es nun nicht mehr kommen“. Die George zur Last gelegte Tat ist schlichtweg unentschuldbar, auch wenn erst das Gericht über die genaueren Umstände befinden kann".

 

 

 

 

Forschungsergebnisse über den Sexualmissbrauch an Frauen und Kindern

 

Am 20. Juni 2005 stellte Frau Regina Soares Jurkewicz, Professorin am Theologischen Institut der Diözese Santo André, Brasilien, ihre Forschungsergebnisse über den Sexualmissbrauch an Frauen und Kindern in der katholischen Kirche in der Presse vor. Die untersuchten Fälle zeigten, dass die katholischen Amtsträger aus Angst vor einem Skandal und um den Ruf der Institution zu schützen, die Fälle vertuschten und sich damit begnügten, die beschuldigten Priester in andere Pfarreien zu versetzen. - Am 21. Juni erhielt Frau R. Soares Jurkewicz ihr Entlassungsschreiben als Professorin des Theologischen Instituts.

 

 

 

 

Vorwürfe gegen Pariser Weihbischof Jean-Michel di Falco sind verjährt

 

Die gegen den Pariser Weihbischof Jean-Michel di Falco erhobenen Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs eines Jugendlichen sind verjährt. Das hat ein Berufungsgericht bestätigt. Quelle: Radio Vatican

 

 

 

 

Priester wegen Kindesmissbrauchs verurteilt

 

Caen (AP) Wegen sexuellen Missbrauchs eines Kindes ist ein Priester in der Normandie zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Der Geistliche war angeklagt, sich 1990 an einem damals zwölfjährigem Jungen vergangen zu haben, den er in die Ferien mitgenommen hatte. Das Schwurgericht in Caen verfügte am Dienstag zudem, der 84-Jährige müsse 15.000 Euro Schadenersatz zahlen. Sein heute 22 Jahre altes Opfer hatte sich vor zwei Jahren der Justiz offenbart. In dem Prozess unter Ausschluss der Öffentlichkeit sagten auch vier Zeugen aus, die nach eigenen Angaben früher ebenfalls von dem Priester sexuell misshandelt wurden. Diese Taten sind verjährt. Der Geistliche war seit Bekanntwerden der Vorwürfe ohne Priesteramt, die Justiz ließ ihn auf freiem Fuß. Quelle: yahoo

 

 

 

 

Das Erzbistum Los Angeles zahlt 60 Mio Dollar wegen 45 Klagen

 

Das Erzbistum Los Angeles zahlt 60 Mio Dollar wegen 45 Klagen über sexuellen Missbrauch durch pädokriminelle Priester, berichtet die "Los Angeles Times". Damit sollen die Klagen außergerichtlich beigelegt werden. Kardinal Roger Mahoney sprach von "einer größeren Bemühung zur Heilung und Versöhnung". Der Vorwurf der Opfer galt u.a. dem Schutz der Täter durch die Kirche - trotz massiver Vorwürfe. Bei den nun geregelten 45 Fällen handelt es sich nur um etwa ein Zehntel aller Missbrauchsklagen, die derzeit gegen die Erzdiösese laufen. Quelle: yahoo

 

 

 

 

Das war mehr als nur Nächstenliebe

 

„Das war mehr als nur Nächstenliebe“ Ein Priester aus Tirol vergriff sich an Minderjährigen. Der Theologe nannte seine sexuellen Handlungen an dem Buben: „Wahrnehmungsübungen u. Hygieneuntersuchung“ Das sah dann so aus: Er verband dem Jungen die Augen, verklebte ihm den Mund und fesselte ihm die Hände bis er sich danach an ihm verging! Urteil 20 Monate, davon 15 bedingt! Quelle: gegensexuellegewalt.at

 

 

 

 

Pfarrer in Bayern wird wegen sexuellen Missbrauchs zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt

 

Ein katholischer Pfarrer aus dem Landkreis Coburg in Bayern wird wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt. Der 60 Jahre alte Mann soll sich an drei Jungen im Alter von neun und elf Jahren vergangen haben. Ein Vater hatte ihn während des Weihnacht Gottesdienstes in der Kirche des Missbrauchs seines Sohnes bezichtigt.

 

 

 

 

1092 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen 756 Priester

 

Die Krise ist nicht vorbei - nur die Zeit der Leugnung des Problems, sagte die Leiterin des Kinderschutz-Büros der Bischofskonferenz, Kathleen Mc Chesney, nachdem die US-Bischofskonferenz über weitere 1092 Vorwürfe wegen sexuellen Missbrauchs gegen 756 Priester und Dekane im Jahr 2004 berichtete. Die Vorwürfe bezogen sich auf 1965 - 1974. Drei Viertel der Beschuldigten seien gestorben, aus dem Amt entlassen oder in nicht-öffentliche Ämter versetzt worden. Die Bischofskonferenz stuft 900 Vorwürfe als glaubwürdig ein. Die Zahl der mutmaßlichen Opfer beläuft sich auf 1083. Danach wurden von 1950 bis 2002 rund 4400 Priester des sexuellen Missbrauchs beschuldigt. Die Vorwürfe kamen von etwa 11 000 Einzelpersonen. Die Ausgaben für Gerichtskosten sowie Therapien für Opfer und Geistliche lagen dem Report zufolge in diesem Zeitraum bei 500 Millionen Dollar. Quelle: ORF

 

 

 

 

"Wir sind doch alle schwach"

 

Neuer Sexskandal erschüttert Polens Kirche

 

Die polnische Kirche, die jahrzehntelang als die einzige intakte moralische Autorität des Landes galt, muss nun bereits den zweiten schweren Schlag innerhalb weniger Wochen hinnehmen: Nachdem bekannt geworden war, dass Geistliche in der KP-Ära mit dem Geheimdienst kooperierten, werden nun immer mehr Details zu einem offenbar jahrzehntelang vertuschten Sexskandal bekannt. Der zuständige Bischof soll interne Proteste weggewischt haben: "Wir sind doch alle schwach."

 

"Die Berichte der Opfer sind erschütternd", schreibt "Rzeczpospolita". Die Betroffenen stammten meist aus zerrütteten Familien und strebten selbst eine Priesterlaufbahn an. Das hätten die Geistlichen in Plock zum Aufbau eines Vertrauensverhältnisses ausgenutzt, erzählen sie.

 

Immer mehr Opfer melden sich

 

Nur wenige Wochen nach der Geheimdienstaffäre wird die katholische Kirche in Polen nun von einem Sexskandal erschüttert. Obwohl Opfer von sexuellem Missbrauch in der zentralpolnischen Diözese Plock den dortigen Kirchenoberen berichteten, hätten diese nicht eingegriffen, berichtete die konservative Tageszeitung "Rzeczpospolita" in ihrer Montag-Ausgabe.

Die Anschuldigungen treffen auch Erzbischof Stanislaw Wielgus, der die Diözese Plock in den vergangenen sieben Jahren geleitet hatte. Wielgus machte schon im Jänner von sich reden, als er als Erzbischof von Warschau zurücktrat, nachdem ihm die Zusammenarbeit mit dem Geheimdienst im kommunistischen Polen vorgeworfen worden war. Zu den Informationen der "Rzeczpospolita" äußerte er sich bisher nicht.

 

Ministranten als Opfer

 

Seit ihrem ersten Bericht am Samstag meldeten sich immer mehr Betroffene, so "Rzeczpospolita". Die Opfer seien vor allem ehemalige Ministranten, die von mehreren Priestern missbraucht worden seien.

 

Geistliche der Diözese bestätigten der Zeitung anonym diese Informationen. Die beschuldigten Priester arbeiteten auch heute noch mit Kindern, so seien zwei von ihnen Lehrer an Volksschulen.

 

Die Proteste von Angehörigen und anderen Geistlichen seien auf taube Ohren gestoßen. Erzbischof Wielgus habe erklärt, "dass wir doch alle schwach sind", sagte ein Priester anonym der "Rzeczpospolita".

 

Kindesmissbrauch "Tradition"?

 

Die Zeitung hat auch Hinweise, dass es in Plock eine regelrechte "Tradition" des Kindermissbrauchs gebe. Ihr liegt ein Brief eines nach Kanada emigrierten Polen vor, der erklärt, er sei in Plock fast 40 Jahre lang Zeuge des sexuellen Missbrauchs von Ministranten in einer Gemeinde gewesen.

 

In einigen Fällen wurde in den vergangenen Jahren die Polizei aktiv. So verhaftete sie im Juli 2006 den Priester Jaroslaw K. unter dem Verdacht, Kinderpornografie im Internet verbreitet zu haben.

 

Seit seiner vorläufigen, gegen Kaution erfolgten Entlassung aus der Untersuchungshaft war K. nach Informationen der "Rzeczpospolita" unter anderem Jury-Mitglied bei einem Kinder-Singwettbewerb für Weihnachtslieder.

 

Klare Vorgaben vom Vatikan

 

Im Jahr 2001 hatte Papst Johannes Paul II. nach Skandalen in den USA und Irland angeordnet, dass Bischöfe auf Informationen über Pädophilie unter Geistlichen besonders scharf reagieren und solche Fälle nach einer Vorprüfung dem Vatikan übergeben müssen. Letzte Instanz in solchen Fällen ist seitdem die Glaubenskongregation in Rom.